Am nächsten Morgen in aller Frühe wurden sie wieder ausgebootet. Sie kamen auf einen anderen Zerstörer. Das Meer war jetzt ruhiger, und die Barkasse schaukelte nicht so sehr.
Auf dem großen Kriegsschiffe hatte eine Menge Menschen übernachtet, Deutsche und Schweizer . und Engländer und viele andere. Man hörte die. verschiedensten Sprachen. Viele Menschen kamen jetzt mit Doris und Silvia auf den anderen Zerstörer. Auf Deck gab es ein großes Gedränge. Die Menschen saßen auf Bänken, Tauen und Zeltbahnen so eng nebeneinander, daß man manchmal gar nicht dazwischen durchgehen konnte. Das Schiff fuhr immer an der spanischen Küste entlang. Man konnte das Ufer aus der Ferne sehen.
Unterwegs wurde Silvia krank. Sie hatte sich schon am Abend vorher nicht wohl gefühlt. Es war ein Arzt auf dem Schiffe, der ließ sie in eine Kabine bringen. Der Arzt hatte eine weiße Uniform an, wie alle Offiziere und Matrosen. Der Kragen seines Rockes war rot und golden. Der Schiffsarzt untersuchte Silvia. Sie hatte die Grippe und mußte ins Bett. Die Mutter und der Vater blieben abwechselnd bei ihr.
Am späten Nachmittag kam das Kriegsschiff in der größten spanischen Stadt an. Das ist Barce lona . Dort sollten sie wieder auf ein anderes Schiff kommen. Der Schiffsarzt hatte dafür gesorgt, daß von dem Zerstörer aus drahtlos voraustelegraphiert
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