Am nächsten Tage fuhr Vater mit Strolch im Autobus nach Capdepera . Strolch lag immer noch in seinem Kasten. Er konnte sich gar nicht bewegen. Die ganze Nacht hatte er vor Schmerzen geheult.
Der Tierarzt untersuchte den Hund und sagte, er würde nicht sterben. Aber er würde wohl immer lahm bleiben. Ob er nicht doch getötet werden sollte. Nein, das wollte der Vater nicht. Auch die Mutter und Doris und Silvia wollten den lieben Strolch nicht töten lassen.
Dann sagte der Tierarzt noch, sie sollten Strolch jeden Tag mit Alkohol einreiben und massieren. Der Vater ging wieder mit Strolch nach Hause. Er mußte den ganzen Weg zu Fuß gehen und den Hund in seinem Kasten vor sich hertragen. Das war schwer, und Vater war sehr müde, als er nach Hause kam.
Jeden Tag wurde Strolch nun massiert. Er hatte große Schmerzen dabei und heulte und biẞ um sich. Man mußte ihm das Maul verbinden und ihn festhalten. Aber nach einiger Zeit konnte er schon ein bißchen stehen und konnte auch wieder ein wenig fressen. Und dann dauerte es noch einige. Zeit, da konnte Strolch ganz langsam auf drei Beinen gehen. An jedem Tage wurde er massiert. Es vergingen einige Wochen. Strolch konnte wieder laufen, aber nur auf drei Beinen. Nein, sagten
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