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Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
Entstehung
Seite
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Jagd auf ihn machen. Er hieß ja auch Strolch. Aber bald wußte er, daß er gehorchen mußte.

Sehr gern ging er mit zum Strande. Er lief im- mer schon weit voraus, und wenn die Kinder und die Eltern zum Strande kamen, dann stand er im Wasser und guckte sich nach ihnen um. Er badete sehr gern, aber nur da, wo er stehen konnte. Schwimmen mochte er nicht.

Strolch lernte auch, Kunststücke zu machen. Er lernte sogar, einen Korb aus der Tienda nach Hause zu tragen.

Einmal reisten Doris und Silvia mit ihren Eltern nach Palma . Da wohnten nämlich die Großeltern, die früher in Berlin gewohnt hatten, und zwei Tan- ten, ein Onkel, die beiden Vettern und die Kusine auch. Es waren Feiertage, und die Eltern hatten Zeit zu einem Besuche in der Stadt. Strolch konnte nicht mit. Er kam inzwischen zu dem Waldhüter. Als die Eltern mit Doris und Silvia wieder nach Cala Ratjada zurückkamen, trafen sie den Wald- hüter im Dorf. Er sagte, Strolch sei an seiner Hütte festgebunden. Er ginge gleich nach Hause und werde den Hund schicken. Als Doris und Sil- via kaum zu Hause waren, da kratzte es an der Tür. Strolch war da. Der Waldhüter hatte ihn an seiner Hütte losgebunden. Da war Strolch durch den Wald nach Hause gelaufen, so schnell er nur konnte. Er war ganz glücklich, daß er wieder bei Doris und Silvia war.

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