heißt Son Moll. Und wenn man von Doris' und Silvias Haus aus nach einer anderen Seite ging, dann kam man zu einem anderen Sandstrand, der heißt Cala Guya. Der Weg ging durch den Wald, und er ging an Mauern vorbei. An diesen Mauern saßen viele Geckos. Das ist eine Art Eidechsen. Sie sind schwarz oder grau und haben einen breiten, runden Kopf. Wie ganz kleine Drachen. sehen sie aus, aber sie tun niemandem etwas. Im Gegenteil, sie sind sehr ängstlich und gucken meistens nur mit dem Kopf aus ihrer Mauerspalte heraus, damit sie sich schnell verstecken können, wenn sie jemand fangen will.
Die Geisterorgel im Feenpalast
Im Walde wuchs Johannisbrot. Das durfte man sich pflücken. Es gab auch Feigenbäume. Die frischen Feigen, die saftig und süß waren, durfte man auch pflücken. Der Besitzer hatte nichts dagegen. Feigen sind auf der Insel Mallorca nicht viel wert. Dann wuchsen auch süße Beeren im Walde. Sie wuchsen an hohen Sträuchern und waren kugelrund und rot. Brombeeren wuchsen in gewaltigen Mengen auf Mallorca . Sie waren größer und süßer als die Brombeeren in Deutschland . Im Frühling konnte man im Walde wilden Spargel
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