Nebenan war die Bäckerei. Da wurden gerade frische Brötchen gebacken und Gebäck und Törtchen. Die Bäcker schenkten Doris und Silvia frisch gebackene Plätzchen. Sie waren noch warm und schmeckten sehr gut.
Es gab auch eine Druckerei. Doris und Silvia sahen, wie die Speisekarten für das Mittagessen gedruckt wurden. Sogar einen Laden gab es auf dem Schiff. Darin konnte man Bücher und Ansichtskarten, Parfüm, Kleider und sogar Puppen kaufen.
Was gab es alles auf einem solchen Dampfer! Es war beinahe wie eine kleine Stadt.
Auf dem Deck waren viele Liegestühle. Da lagen Leute und lasen, oder sie streckten sich nur aus und ließen sich von der Sonne bescheinen.
Die Kinder hätten so gern auch die Maschinen gesehen, mit denen das Schiff fährt. Ein Mann in einer schönen Uniform, das war ein Schiffsoffizier, nahm sie mit hinunter, noch tiefer in das Schiff hinab, als ihre Kabine war. Dann öffnete er eine Tür und ließ sie in den Maschinenraum hineinsehen. Eigentlich war das verboten, aber weil die Kinder es so gern sehen wollten, zeigte der Offizier es ihnen doch.
Der Maschinenraum war ein großer, großer Saal. Er war so hoch wie eine Kirche. An den Wänden führten eiserne Treppen hinunter. Die Wände
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