Der Boden schwankte überall. Blieb man lange stehen, dann bildeten sich Wasserlachen. Außerdem mußte man vorsichtig versuchen, ob der Grund sicher sei. An manchen Stellen konnte man tief einsinken. Und dann gab es noch eine rechte Plage. Es wimmelte von Stechmücken, gegen die man sich kaum wehren konnte.
Aber es wimmelte auch von anderen Tieren: von Fröschen. Ganz große und ganz kleine gab es, grüne braune, gestreifte und gefleckte. Außerdem gab es allerlei verschiedenartige Eidechsen. Auf diese Tiere machte der Vater Jagd.
Die Frösche sind leicht zu fangen. Sogar Doris und Silvia lernten das. Man mußte nur leise gehen, scharf aufpassen, bis man einen Frosch sah, und dann blitzschnell zupacken. Beim ersten Male ließen die Kinder die Frösche aber gleich wieder los. Sie waren so kalt und glitschig, und man bekam einen Schreck davon. Aber allmählich gewöhnte man sich daran. Viel schwerer war es, Eidechsen zu fangen. Das konnten die Kinder nicht. Man mußte schnell und schlau sein und Geduld haben. Beim ersten Griff gelang es selten, eines dieser schönen, flinken Tiere zu fassen. Dann half auch kein Suchen. Man mußte wieder weggehen, aber man mußte sich die Stelle gut merken, denn die Eidechsen bleiben immer am gleichen Ort. Sie verstecken sich nur so lange, bis sie glauben. daß die Gefahr vorüber sei. Kommt man dann
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