Aber was für Tiere? Zunächst war nur eines da, nämlich eine große, schöne, leuchtend grüne Smaragdeidechse. Sie stammte von weit her, vom Mit telmeer . Doris' und Silvias Vetter Klaus hatte sie geschenkt bekommen. Sie wohnte bisher in einem Glasterrarium im Hause. Jetzt wurde sie im Freilandterrarium ausgesetzt. Bisher war sie ganz zahm gewesen, aber nun wurde sie bald sehr scheu. Sie glaubte sich wieder in der Freiheit, wohnte unter dem großen Baumstumpf und lag meistens oben auf ihm und sonnte sich. Wenn aber jemand zum Terrarium kam, dann huschte sie sofort in ihr Versteck.
Aber ein einziger Bewohner für das Terrarium? - jetzt Hatte der Vater es deshalb gebaut? Nein ging es auf Tierfang, entweder der Vater allein oder mit der Mutter und den Kindern.
Ganz am Anfang des Grunewaldes war ein Stück Sumpfwald . In der Nähe führte die Straße vorbei, man hörte die Autos fahren und die Radfahrer klingeln. Im Sumpfwalde aber war es still. Niemand kam dorthin. Der Sumpfwald hieß„ Luch". Es war ein kleiner Urwald. Dicht standen die Bäume. Wenn einer von ihnen gestorben war, dann stürzte er um und blieb liegen. Schlingpflanzen wucherten überall, alles war voll von hohem Grase, dicken Moospolstern und wuchernden Sumpfpflanzen. Es war schön, in das Luch zu gehen. Aber es konnte auch unangenehm werden.
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