waren ihre Spielkameraden. Am Hause war ein groBer Garten, in dem man prächtige Spiele machen konnte. Doris hatte auch ein kleines Fahrrad geschenkt bekommen. Darauf lernte sie fahren, als sie noch nicht ganz sechs Jahre alt war. Zuerst hatte sie Angst, aber nach einer Woche fuhr sie schon stolz über die Straße, und bald konnte man richtige Ausflüge machen. Auch die Eltern hatten. Fahrräder, und auf Vaters Rad war ein kleiner Sitz für Silvia. Sie ließ sich vom Vater spazieren fahren und sang vor lauter Freude dabei. Besonders liebte sie ein Lied, das heißt:
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„ Eins, zwei, drei,
Bicke, backe bei
Bicke backe Pfefferkorn,
Der Müller hat seine Frau verlor'n,
Hat sie nimmer funden,
Glaub' sie ist verschwunden.
Wie sieht es nun in der Mühle aus?
Da gucken die Mäus' zum Fenster' naus,
Der Storch, der kocht die Suppen,
Die Katzen, die fegen die Stuben aus, Die Ratzen, die tragen den Kehricht' naus, Der Hund, der schlägt die Trommel, Sitzt ein Männchen unterm Dach, Hat sich schier zu Tod gelacht."


