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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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heiligen Theresia vom Kinde Jesu , das auch hier in Eurer Kirche hängt. Er schaute so vertrauens­voll auf dieses Bild und betete sein letztes Gebet: ,, Heilige Theresia vom Kinde Jesu , Du hast mir soviel Gnade erfleht vom Himmel. Wenn mir in Lübeck Menschen begegneten, besonders Jung­männer, die sich von Gott entfernt hatten, dann hast Du mir so oft durch Deine Fürbitte geholfen, sie wieder in das Vaterhaus unserer heiligen Kirche zurückzubringen. Heilige Theresia, wie Du siehst, bin ich jetzt selbst elend und hilfsbedürftig, hilf mir jetzt ganz besonders durch Deine Fürbitte und hole mich zu Dir hinauf ins himmlische Vater­haus!" Dann gingen wir Seite an Seite hin zur Richtstätte. Er betete zum Heiland und zur heiligen Theresia. Seine letzten Worte vor seinem Sterben waren: Herr Pfarrer, auf ein baldiges frohes Wiedersehen im Himmel bei unserem Herr­gott. Aber grüßen Sie doch noch meine teuren Lübecker !"

Darauf mußte ich Kaplan Prassek heimführen. Auf diesem Gange eilten meine Gedanken zurück durch seine nun vorübergegangene Haftzeit. Er hatte sein Leid besonders mutig vom Anfang bis zum Ende getragen. Was ihm auferlegt wurde, hat er stets tapfer auf sich genommen. Seine Leidensgenossen erzählten so oft davon, wie er sie immer aufgerichtet habe, wenn das Leid groß war. Die Wege von Hamburg nach Lübeck , wo die Ge­richtsverhandlung stattfand, und von Lübeck nach Hamburg , als sie zum Tode verurteilt waren,

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