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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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Nach dieser ersten Begegnung mit Euren See!- Da begann sorgern kam die himmlische Ruhe.

die Passio amara, das bittere Weh, sich in die Passio beata, in das beseligende Leiden und Sterben zu verwandeln. Dieses glücklich machende Leiden die Passio beata tut sich so wunder­bar kund in den Abschiedsbriefen Eurer Seel­sorger, vor allem in dem Briefe, den der Vikar Lange an seine Eltern geschrieben hat.

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So haben wir die letzten Stunden vor ihrer Hin­richtung zusammen verbracht mit solcher Innig­keit, solcher Brüderlichkeit, solcher Freude und Verklärung, daß die ganze Umgebung meinte, wie ein andersgläubiger Aufsichtsbeamter sagte, die Zelle wäre in einen Himmel verwandelt worden. Dann kam der Augenblick, in dem sie zum letzten Male die heiligen Sakramente empfingen. Es waren heilige Augenblicke, wie es gewesen sein muß beim letzten Abendmahle im Abend­mahlssaale. Unmittelbar vor dem Empfang der heiligen Sakramente sagte ich einem jeden von ihnen, er möge doch versuchen, nach dem Empfang der heiligen Kommunion tief aus der Seele her­aus mit allen Kräften des Geistes und der Seele, gemeinsam mit dem Heiland zu sagen: ,, Vater, vergib ihnen, sie wußten nicht, was für ein Un­recht sie mir zufügten." Und alle drei haben ge­betet, wie es gebetet werden muß, wenn es christ­katholisch und Gott wohlgefällig sein soll: ,, Vater, vergib ihnen, sie wußten nicht, was für ein Un­recht sie mir zufügten." Und so zu beten und so

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