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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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Er betete zum Heiland und zur heiligen Theresia. Seine letzten Worte vor seinem Sterben, sein Ge­sicht fing dabei an zu leuchten und sich zu ver­klären, waren: ,, Herr Pfarrer, auf ein baldiges frohes Wiedersehen im Himmel bei unserem Herr­gott. Aber grüßen Sie doch vor allem noch meine lieben Landsleute in Leer ." Ich tue es hiermit. Auf dem Wege vom Schafott zurück flüsterte mir einer der Aufsichtsbeamten, der nicht katholisch war, ins Ohr: ,, Herr Pfarrer, so muß es wohl sein, wenn ein Held und Heiliger stirbt, worüber ich mal etwas in Ihrem Buche ,, Helden und Heilige" gelesen habe." Vox populi, vox Dei die Stimme des Volkes ist die Stimme Gottes! Sollte auch hier der Herrgott gesprochen haben, daß unser lieber Hermann ein Held und Heiliger ist!

Christliche Zuhörer! Im Augenblicke kommt mir eine spontane Vision. Ich sehe die Männer in Nürnberg vor dem Weltgerichtshofe. Sie regierten, als unser Vikar Lange zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Ich sehe auch und stehe ganz unter diesem Eindruck, die triumphale Ehrung, die unserm Vikar Hermann Lange hier zuteil wird. Unter dieses Bild möchte ich die Worte schreiben: ,, Wer gegen Christus ist, geht unter, wer mit Christus ist, lebt mit Christus von Ewigkeit zu Ewigkeit." Amen!

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