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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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wohl immer wissen, daß das alles uns von Gott gegeben wurde, damit wir nicht mutlos werden in den Tagen, wo es dunkel geworden ist in unserer Seele, wo Gott schweigt, wo das Empfinden Seiner beseligenden Gegenwart vielleicht einer Gleich­gültigkeit oder einem schmerzlich empfundenen Abscheu gewichen ist. Wenn gar nicht mehr die alte Sicherheit da ist, sondern aus den dunklen Untergründen unseres Ich oder, von den Menschen oder Dingen an uns herangetragen, Zweifel auf­steigen wollen an Ihm und Seiner Liebe und Seinen Wahrheiten. Denn daran hängt ja im Kampf mit Ihm und um Ihn alles: Daß wir nur nicht nach­lassen, daß wir nur nicht mutlos werden, daß wir uns nur nicht irgendwann einbilden, wir hätten auch nur je ein Recht, zu sagen: Der Kampf scheint nun endgültig verloren zu sein! Das gibt es gar nicht; der Kampf geht nicht verloren ohne mich und ohne meinen Willen. Mag er auch tausendmal verloren scheinen, solange noch mein Wille da ist und auf der Seite Gottes steht, so lange ist nichts, aber auch restlos gar nichts verloren, im Gegen­teil, es ist alles gewonnen. Ob ich das weiß und spüre, oder ob ich keine Ahnung davon habe und unsicher bin, das ist ja gleich. Wenn Er es nur weiß. Erst dann ist etwas verloren, wenn ich nicht mehr mitmache und nicht mehr will! Darum gab er uns jene Zeiten der Vorbereitung in Seiner Nähe und in Seiner Liebe, daß ich nun, scheinbar allein gelassen und auf meine eigenen Füße gestellt, nun doch nicht nachlasse und mich zu schwach halte.

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