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eit und der n der Hand schenken, rklich lieb n und das a und sich n ihr ge- noch einen noren wird
Ihnen hilft,
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Ein Brief über das Wagnis im Glauben! Gefängnis, den 27. Jan. 1943 >.„So sind die Menschen nun einmal: Es ist so leicht und schön, Ihm zu folgen und mit Ihm zu denken und mit Ihm zu sprechen in den Zeiten, wo alles so hell und klar ist. Wenn Seine Worte und Wahrheiten Feuerbrände in unserer Seele ent- zünden, wenn alles so sicher und selbstverständ- lich ist, daß kein anderer Gedanke an Ihn und von Ihm aufkommen kann oder wenigstens nicht, ohne daß er als banal störend empfunden wird. Es schrieb mir einmal jemand so ähnlich: Früher war es mir gleich, mit wem ich umging und mich unterhielt. Jetzt aber denke ich am liebsten Gedanken und unterhalte mich über Dinge, die mit Ihm zusam- menhängen. Und weil ich dazu so wenig Menschen finde, darum gehe ich am liebsten in die Stille meines Zimmers... Es sind Zeiten, wie Gott sie einem jeden von uns gibt, wenn Er uns vorbereiten will und uns Kräfte will sammeln lassen für kommende Auseinander- setzungen.— Es ist so schön, wenn man Zeiten erleben darf, in denen man gleichsam wie ein Johannes an der Brust des Meisters ausruhen darl und Worte der Liebe und des innigsten Verstehens mit Ihm tauschen darf, Zeiten sind das, die man nie mehr vergißt, an die immer eine kleine, große Sehnsucht und ein schmerzendes Wünschen er- halten bleibt, wenn die Zeiten gekommen sind, in denen man nur noch aus der Erinnerung lebt an jene unsagbar strahlende Vergangenheit. Ob wir
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