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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
Entstehung
Seite
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liche Sterben trotz allen Leides zugleich ein ganz

tiefer Friede ausgegossen.

Gott selber steht da mit der Unendlichkeit und der Fülle Seiner Liebe, um einen Menschen an der Hand zu nehmen und ihm Seinen Frieden zu schenken. Und dann... wenn Sie Ihre Mutter wirklich lieb haben, dann werden Sie ihr den Frieden und das Glück, das sie jetzt bei Gott hat, gönnen und sich damit trösten, daß jetzt alles Leid von ihr ge­nommen ist. Und Sie haben dazu noch einen Menschen bei Gott, der sicher nicht aufhören wird, für Sie zu beten, damit der liebe Gott Ihnen hilft, in all dem, was Sie bedrückt.

Das ist ja auch etwas aus unserem herrlichen christ­lichen Wissen: Unsere Toten sind uns gar nicht fern, nicht im Sein und nicht im Denken, sondern sie sind uns näher, als sie es auf der Erde jemals hätten sein können; und auch ihr Wille und ihre Macht, uns zu schützen und weiterzuhelfen, ist größer als jemals.

Daß ich Ihre Mutter mit in mein Beten einschließe, brauche ich Ihnen nicht besonders zu sagen. Ich segne Euch und ich grüße Euch in der Hoff­nung auf Christus

trotz allem: Euer

,, Langer".

Kaplan Prassek war von großer, hagerer Statur, darum schließt er seinen Brief mit den Worten: Euer Langer.

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