Druckschrift 
Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
Entstehung
Seite
20
Einzelbild herunterladen

hier bleibt meine Aufgabe die gleiche wie draußen. Aber Sie dürfen, auch wenn ich schweigen werde, immer wissen, daß ich mit meinem Beten und Opfern bei Ihnen bin, so lange ich lebe, sicherlich, und von drüben aus dann vielleicht noch mehr... Sie sind, wenn ich das nebenbei erwähnen darf, in Anbetracht der Mühe, die ich mir mit Ihnen gegeben habe, und vor den kritischen Augen und Reden mancher Menschen, es auch mir schuldig, daß Sie sich vor Gott sehen lassen können.

sagen, daß eigentlich wieder so

was andere

Gewiß mag

man uns als teller erhö nicht so sc uns sagen.

immer noc

über uns u

Besserung

den 28. Jan. 1943

Seit März 1937 bin ich Priester und habe bis zum 28. Mai 1942 fast jeden Tag am Altar das hl. Opfer gefeiert. Jedesmal zu Anfang habe ich vor den Stufen des Altares mich tief verneigt und Gott und der Gemeinde gegenüber meine Schuld bekannt und mich als Sünder bezeichnet. Nach mir hat dann auch die Gemeinde, in der auch Sie sich oft­mals fanden, ihre Schuld bekannt,

Ich habe das niemals als eine bloße Zeremonie empfinden können, die man nur so tut ,, als ob". All dieses Tun in dem heiligen Schauspiel da vorne birgt in sich Geist aus der unendlichen Fülle Gottes des Geistes. Und es birgt Kraft in sich, die ins Leben einströmen und dort zur Wirkung kommen will.

Wenn ich so selbst mich vor den Menschen als schuldig bekannt habe, soll ich es ihnen, wenn ich ehrlich bin, dann übel nehmen, wenn sie dieses mein Bekenntnis aufgreifen und nun auch ihrerseits

20

sudeln? I Das einzig

selber, un Wenn die

hätten, w

sähe, dan aufzurege aber im keinen G

ich allen sieht in

Tatsächli Unrecht i tisch gel so ganz

müssen Theorie

Sie ist j

sie ist G