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licher, aber auch ganz beglückender Erfahrung steht.
—„Achtzehn Jahre sind verflossen. Und was haben sie mir gebracht?”— So steht in Ihrem Brief! Kind Gottes, wenn Sie so zu Ihrem Leben stehen, dann werden Sie nach weiteren 18 Jahren wieder einmal so fragen können und mit genau so leeren Händen dastehen! Die Frage ist ganz falsch, die können wir gar nicht so stellen. Nicht: was hat das Leben mir gebracht?— sondern: Was habe ich aus dem Leben gemacht? Es ist in allem, was „das Leben”—(in Wirklichkeit ist das kein anderer als Gott selber),— bringt, so ungeheuer viel Positives darin, das wir, auch wenn es sich im unscheinbarsten Gewand bietet, zum Werkstoff gebrauchen können, um daraus ein Gebäude auf- zurichten, das auch den größten Ansprüchen genügt, Sie möchten mir Mut zusprechen und ich bin nicht blöde genug, um zu behaupten, ich hätte über- genug davon, Im Gegenteil, Sie müssen mir auch und viel mithelfen, daß alles„gut” geht! Aber ich glaube, Sie haben den Mut genau so nötig. Sehen Sie, ich werde, auch wenn ich es nicht wollte, ein- fach gezwungen, den Willen Gottes zu erfüllen. Sie aber sollen von sich aus jetzt freiwillig Ihr Leben so ausformen, daß es mit Gottes Willen übereinstimmt. Ich glaube, Ihre Aufgabe ist da nicht leichter— allerdings auch nicht schwerer— als die meine, Inzwischen bete ich und opfere für Sie. Ob ich noch immer an-Sie alle denke, fragen Sie. Was soll ich denn wohl anderes hier tun? Auch
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