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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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Die Namen derer, die länger wegen ihrer Glaubens­treue im Gefängnis gesessen, sind:

A. Ehrtmann

G. Bendix

O. Grethe

G. Heilmann M. Köhler

R. Köster

P. Kürle

H. Lüken

F. Mahn

B. Nürnberg

K. Olbrich

H. Pfürtner H. Rohloff G. Schmidt

R. Schröder

A. Schubert

H. Weber

W. Wirth.

Nach Jahresfrist, am 23., 24. und 25. Juni 1943 fanden zu Lübeck die Verhandlungen vor dem Volksgerichtshof statt. Die Sitzungen waren streng geheim. Nur ganz wenige unbeteiligte Beobachter wurden zugelassen, die aber alle auf das tiefste erschüttert waren über den Leichtsinn und die Frivolität, mit der sich ein höchster Gerichtshof schwerer Justizverbrechen schuldig machte, Am 23. Juni verhandelte man den ganzen Tag gegen Prassek, Lange und Müller. Der Tag war ausgefüllt mit der Vernehmung der drei Ange­klagten. Auf Belastungszeugen wurde kein Wert gelegt, da die Geständnisse der Angeklagten dem Gerichte genügten.

Der Vormittag des 24. Juni war der Verteidigung zur Vorbereitung ihrer Plädoyers überlassen. Der Gerichtshof benutzte diese kurze Verhandlungs­pause jedoch, um in den kurzen Vormittagsstunden

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