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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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,, Ich will hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der meine Jugend erfreut." Das hl. Meßopfer war die übernatürliche Quelle, aus der sie den starken Glaubensmut in einer Zeit des Glaubenskampfes, die Heilandsliebe zu den unsterblichen von Christus erlösten Seelen, den heiligen Eifer in der aposto­lischen Arbeit im Gottesreich auf Erden schöpften. Was sie bei der Priesterweihe gelobt, haben sie in ihrem Leben gehalten und mit ihrem Tode be­siegelt. Sie fürchteten sich nicht vor denen, die wohl den Leib, aber nicht die Seele töten können. Nichts konnte sie trennen von der Liebe und Treue zu Christus, nicht Trübsal und Not, nicht Verfol­gung und Tod.

Das wurde mir zur sicheren Gewißheit, als ich die drei Lübecker Kapläne bald nach ihrer Verur­teilung zum Tode im Gefängnis in Hamburg be­suchte. Es war eine ergreifende Stunde für den Bischof, als er jeden seiner drei Geistlichen Söhne in die Arme schloß und ihnen den Friedenskuẞ gab wie bei der Priesterweihe: ,, Der Friede sei mit Dir". Ein heiliger Friede strahlte mir aus ihren Augen entgegen. Friede mit Freude gepaart sprach aus ihren Worten. Christus hatten sie ihr Leben einst geweiht, für Christus hatten sie gewirkt, mit Christus zu sterben, waren sie bereit. Wir sind wunschlos glücklich, da wir Christus unserem König unser Leben zum Opfer bringen dürfen". Victimae et victores Christi! Opfer Christi und darum Sieger mit ihm! An ihnen geht in Erfüllung

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