Jahrgang 
1894
Seite
422
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422 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 44. ahl stattfinden von 2 Revisoren, denen ich die so freundlich sind, die Prüfung vorzunehmen, Sonnabend in Empfang nehmen können. Wir der Händler und dann einen praktischen n vertreten zu haben. Ich bitte die Wabl vollziehen.

Es würde jetzt die W Acten übergebe und die dann so dass wir ihren Bericht am haben in der Regel einen Kaufmann 0 Photographen gewählt, um beide Richtunge Sie freundlichst um solche Vorschläge, damit wir Es werden die Herren Martini und Kesselhuth vorgeschlagen. Wenn die Ver- sammlung mit diesen beiden Namen einverstandep ist, so bitte ich das durch Handaufheben bekannt zu geben.(Der Vorschlag ist genehmigt.)

Beide Herren nehmen die Wahl an.

4) Wahl der Vorstandsmitglieder.

Nach den Satzungen waren im vorigen Jahre von sechs Mitgliedern zwei aus geschieden, nämlich die Herren Kindermann und Wunder; beide sind wieder- gewählt und also für die nächsten drei Jahre 1894 1896 wieder Vorstandsmit- mitglieder. Von den Uebrigen, Herren Kurtz, Müller, Schwier und Suck, müssen dieses Jabhr zwei ausgeloost werden. Die Ausloosung ergiebt, dass Herr Kurtz and Herr Friedrich Müller mit Ende 1894 ausscheiden. Es ist also jetzt der Turnus der Vorstandsmitglieder völlig festgestellt. Mit Ablauf des nächsten Jahres scheiden die Herren Schwier und Suck aus, an deren Stelle dann 1895 eine Neuwahl stattfinden muss. Bezüglich der diesjährigen Wahl hat Herr

Kurtz dem Vorsitzenden mitgetheilt, von seiner Wiederwahl ab Geschäfte widmen müsse.

kränklich sei und seine Zeit dem auch nicht anwesend, sondern befindet sich seiner Gesundheit.

Herr Fr. Müller:Auch ich, meiner Wiederwahl abzusehen, da ich un nehmen kann.

Vorsitzender: und denselben gebeten, will nicht.

Ilerr Professor Dr. Bruno Meyer:lch möchte mir in aller Bescheiden- heit die Bitte erlauben, dass uns Herr Müller die Gründe wenigstens andeutet, die ihn veranlassen, eine Wiederwahl abzulehnen. Ich glaube, der Verein wird es sehr schwer empfinden, Herrn Müller zu missen; da möchten wir wenigstens im Vertrauen wissen, was ihn zu einer so entschiedenen Absage bestimmt.

Herr Fr. Müller:Nachdem mir Herr Professor Meyer das Messer an die Kehle gesetzt hat, wird von meiner Seite geantwortet werden. Ich bin 12 Jahre im Vorstande und bin der Ansicht, dass man nach solcher langen Zeit mir auch einmal eine Ruhepause gönnen sollte. Anderntheils bin ich durch geschäft- liche und private Verhältnisse so in Auspruch genommen, dass es mir nieht möglich ist, mich dem Verein vollständig zu widmen, und ich bin der Meinung, dass, wenn ich mich nicht voll und ganz einer Sache widmen kann, ich lieber ganz fortbleiben müsse. Das sind meine Gründe, die mich bestimmen, eine Wiederwahl abzulebnen.

Vorsitzender:lch bedauere, dass wir Herrn Müller können und bitte Sie deshalb, neue Vorschläge zu machen. aber die Thätigkeit der beiden Herren dadurch anerkenuen, dass Sie sich von den Sitzen erheben.(Geschiebt.) Ich erlaube mir noch, Herrn Müller ins- besondere herzlichen Dank für seine Wirksamkeit auszusprechen. dass es dem Vereine noch möglich sein wird, diesem Danke in an Ausdruck zu geben. Es dürfte das eine Aufga stand sein.

In Vorschlag als neue Vorstandsmitglieder sind gebracht die Herren Alpers, Kesselhuth, Langbein, Martini und Weisbrod. Ich werde eine kleine Pause eintreten lassen, die ich zu benutzen bitte, um sich über die vorzu- nehmenden Wahlen auszusprechen. Ehe ich diese Pause eintreten lasse, möcht ich Herru Martini fragen, ob er eventuell, da er doch Cassirer des Photo-h graphischen Vereins in Berlin ist, eine Wahl bei uns annehmen würde 74* b

Herr Martini:Ja, ich würde die Wahl annehmen, wenn ich nicht da- durch, dass ich Vorstandsmitglied des Berliner Vereins bin, irgendwie gehindert

Herr Kurtz ist

meine Herren, muss Sie bitten, ter keinen Umständen eine solche an-

Wir haben schon versucht, Herrn Müller umzustimmen

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zusehen, da er im Bade zur Wiederherstellung

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ob er nicht das Amt wieder annehmen will, aber er

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