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Deutsche Photographen-Zeitung 1894.
Sonnabend, den 25. August: Vierter Versammlungstag. Vorsitzender: K. Schwier, Weimar. Eröffnung kurz nach 10 Uhr.
Herr Dambacher, Karlsruhe, hat sich zur Bewerbung um die silberne Medaille, die für ein neues Copirverfahren vom Verein ausgeschrieben ist, gemeldet. Zur Beurtbeilung dieser Angelegenheit werden drei Personen ge- wählt und zwar sind dies
vom Vorstande: Herr Karl Wunder, Hannover, von der Versammlung: Herr E. Belitski, Nordhausen, vom Preisgericht: Herr C. Kesselhuth, Hildesheim.
Herr E. Martini, Berlin, berichtet sodann über die Casserevision. Der- selbe bringt die Anerkennung der Revision für die vorzügliche Buchführung des Fräulein Schwier zum Ausdruck und beantragt ferner, dass in Zukunft der Bericht mit dem Kalenderjabre abschliessen solle. Auf seinen Antrag hiu wird beschlossen, dass zum 1. Januar 1895 der Bericht über das ganze Jahr 1894 gegeben wird, vom Vorstande vorgeprüft und alsdann von zwei Herren in Weimar geprüft werde. Diese Herren erstatten der Wanderversammlung desselben Jahres Bericht und beantragen event. Entlastung.
Als Revisoren zu diesem Zwecke werden gewählt die Herren:
E. Martini., Berlin, und O. Hertel, Weimar.
Als Reisespesen erhalten die Herren dieselben, wie sie den Vorstands- mitgliedern bei ihren Vorstandssitzungen zustehen.
3 Hem Geschäftsführer wird für die Rechnung bis zum 14. August Decharge ertheilt.
Die am 23. August eingesetzte Commission über Punkt 13 der Tagesordnung:
Photographischen Congress betr.,
erstattet durch den Herrn Director Schultz-Hencke Bericht. Der Vortragende erwähnt, dass die Commission eingehend das vorliegende Actenmaterial studirt und gefunden habe, dass der seines Erachtens bedauerliche Ausgang der Aun- gelegenheit nur auf Missverständnisse zurückzuführen sei. Die diesem Miss- verständniss zu Grunde liegenden Thatsachen waren vollständig geignet, deu Vorstand zu dem stattgehabten Vorgeben zu bestimmen und es muss au- erkannt werden, dass die ganze Führung der Angelegenbeit seitens des Vor- standes eine durchaus correcte genannt werden muss. Ebenso ist es auch nicht zu verkennen, dass die begleitenden Thatsachen auch bei dem Frank- furter Verein zu Missverständnissen führen konnten. Sein Streben sei es gewesen, die bindenden Glieder und nicht die trennenden zu finden und es stehe zu hoffen, dass nunmehr das wünschenswerthe, freundschaftliche Ver- hältniss angebahnt und von Dauer sein werde.
Herr Professor Meyer verliest hierauf die Resolution, welche die Commission einstimmig der Wanderversammlung zur Beschlussfassung vorlegt. Diese Reso- lution lautet wie folgt:
Die von der Versammlung niedergesetzte Commission hat mit dem Vorstande zusammen den Verlauf der Congressangelegenheit geprüft und sich dabei actenmässig davon überzeugt, dass der Vorstand die Vorverbandlung in correctester Weise bis zu dem Zeitpunkte geführt hat, wo von Seiten des Vorstandes des Frankfurter Vereins der Verkehr durch Brief vom 31. Mai d. J. kurzer Hand abgebrochen wurde. Ius- besondere über diesen Zeitpunkt ist Folgendes festgestellt:
Der Frankfurter Vorstand bezieht sich auf den„Artikel in Nr. 20 der Deutschen Photographen-Zeitung“ vom 18. Mai. Er wusste also zur Zeit der Abfassung, was sich in diesem Artikel an sachlichen Mittheilungen findet. In diesem Artikel aber steht:
„Wir geben diese Antwort jedoch gleichzeitig öffentlich und bemerken vorab, dass Sie im Irrthum sind, wenn Sie glauben, es sei mit der Antwort des Vorstandes des Deutschen Photo- graphen-Vereins die betreffende Angelegenheit entschieden. Viel- mehr zeigt die am Tage der Ankunft Ihres werthen Schreibens,
also am 24. April, bereits fertig gedruckt vorliegende Nr. 17
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