Nr. 16.
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Deutsche Photographen- Zeitung 1894. 153
Deutscher Photographen-Verein.
Als neues Mitglied ist aufgenommen(angemeldet in Nr. 14 u. 15): Herr Max Heyn, Inhaber der Firma J. Heyn& Söhne, Photograph, Konitz.
Lesezirkel 1894.
Es gelangten zur Versendung am 17. April 1894:
Reihe VII. Phot. Wochenblatt Nr. 14/15. Reihe XIII. Phot. Times Nr. 655. „ XII. British Journal of Ph.„ 1770. V Bull. dela Soc. Franc.„ 6. S Phot. News„ 1857.. Mai-Stiftung.
Zu der mit der XXIII. Wanderversammlung des Deutschen Photographan- Vereins Ende August 1894 in Frankfurt a. M. stattfindenden Ausstellung stifte ich einen silbernen Pokal im Werthe von 300 Mark
für die besten Landschafts- oder Architektur- Aufnahmen,
welche den nachstehenden Bedingungen genügen:
1) Zur Bewerbung ist jeder Photograph zugelassen, ob derselbe Mitglied des Deutschen Photographen-Vereips ist oder nicht.
2) Zulässig sind nur Aufnahmen, welche nach dem 1. Sept. 1893 gemacht sind. Dieselben dürfen auf keiner anderen Ausstellung ausgestellt gewesen sein.
3) Die Aufnabmen sollen auf Gelatine-Trockenplatten gefertigt sein; die
Platten sind jedoch nicht mit einzusenden.
4) Es sind 6 verschiedene Bilder auf Platinpapier gedruckt in Cabinet-Format einzusenden, welche mit Cartons ohne Firma auf einen Cartonbogen gewöhnlicher Grösse ohne Passepartouts aufgezogen sein sollen. Dieser Carton ist ohne Rahmen einzusenden.
5) Unter jede einzelne Aufnahme ist zu bemerken:
a) Tageszeit und Datum der Aufnahme, b) Objectiv und Blende, sowie Belichtungsdauer.
Weitere Bemerkungen sind nicht statthaft.
6) Die einzelnen Arbeiten sind mit einem möglichst kurzen Kennspruch zu versehen und dürfen keine Bemerkungen oder Kennzeichen tragen, welche den Namen oder die Firma des Ausstellers erkennen lassen. Ein ver- schlossener Umschlag, welcher die Firma eunthält, ist beizufügen und mit demselben Kennspruchb zu beschreiben.
7) Die Bewerbungs-Arbeiten zu dieser Stiftung sind vom 15. bis zum 18. August 1894 mit der Bezeichnung:„Für die Mai-Stiftung“ an Herren F. Weis- brod& Co. in Frankfurt a. M. einzusenden.
8) Ich lege das Hauptgewicht auf poetische Auffassung, malerischen Effect sowohl in der Landschaft als auch in der Luft. Abgedeckte Luft oder eincopirte Wolken sollen zulässig sein.
9) Die Beurtheilung geschieht während der Wanderversammlung in Frank- furt a. M. durch das allgemeine Preisgericht.
10) Nach Zuerkennung und bei Verkündigung des Preises werden die Um-
schläge geöffnet und die Namen bekannt gegeben. Die ausgestellten Bilder fallen der Wandermappe des D. Phot.-Vereins zu.
Der mit dem Preise ausgezeichnete Aussteller verpflichtet sich ausser- dem, dem Stifter ein vollständiges Exemplar seiner prämiirten Bilder zu übergeben.
11) Jeder der Bewerber muss auf Erfordern den Nachweis liefern, dass er den vorstehenden Bedingungen entsprochen hat; der Preisträger hat dieses dem Vorsitzenden vor Empfang des Preises schriftlich oder münd- lich auf Ehrenwort zu versichern.
Budapest, den 6. April 1894. E.
Seib- Stiftung. Zu der mit der XXIII. Wanderversammlung des D. Phot.-Vereins Ende August 1894 in Frankfurt a. M. stattfindenden Ausstellung stifte ich eine Heisssatinirmaschine„Fernande“, Walzenlänge 60 em (Ladenpreis Mk. 310,—, mit Gas- oder Spiritusheizung je nach Wunsch) 5
Mai.


