Jahrgang 
1894
Seite
81
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Nr. 9. b DVeutsche Photographen-Zeitung 1894. 81

die bedeutenden Vortbeile derselben klar zu Tage. Dieselben lassen sich kurz, wie folgt, zusammenfassen:

Fig. 4.

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1) Durch den Wegfall der vielen einzelnen Hintergrundgestelle gewinnt der Photograph viel Platz im Atelier.

2) Das Arrangiren und Wechseln der Hintergründe wird ohne Belästigung des Publikums durch eine einfache Drehung der Kurbel bewirkt.

3) Dadurch, dass das Gestell in jeder beliebigen Breite, also auch der des Ateliers, hergestellt wird, erhält der Photograph eine Reihe der verschiedensten Gruppenbhintergründe in Salon und Landschaft, welche die Breite des Ateliers ausfüllen.

4) Durch den Uebergang von einem Hintergrunde zum anderen steht dem

Photographen eine überraschend grosse Mannigfaltigkeit von Motiven zur Ver- fügung, da er jeden einzelnen Grund bis in die kleinsten Details anwenden kann, während die seitherigen, 2 ½ ml.] grossen Gründe bekanntlich nur in der Mitte zu verwenden sind.

5) Die aufzunehmende Person oder Gruppe kann nach jeweiligem günstigen Lichte placirt, und danach erst das dazu passendste Bintergrundsujet heraus- gesucht werden.

Eine Reihe dieser Gestelle ist bereits im Gebrauche und bewährt sich praktisch aufs Beste.

Von den Whiteschen amerikanischen Specialitäten, von welchen Beleuch- tungsschirm und Kopfhalter auf den beiden letzten Ausstellungen Anerkennung gefunden haben, erschien diesmal der

amerikanische Kinderstuhl(Fig. 5).

Hochfein vernickelt und unübertroffen in der Arbeit, wie alle diese ameri- kanischen Specialitäten, ermöglicht es dieser Stuhl dem Operateur, Kinder- aufnahmen ohne jede Beihilfe anderer Personen zu erledigen. Ohne irgend in seinen Bewegungen gehemmt zu sein, und ohne dass es festgebalten werden muss, sitzt das Kind fest und sicher, und es ist dem Operateur wesentlich erleichtert, ein hübsches Arrangement in den Tragkleidchen etc. zu treffen,