Jahrgang 
1894
Seite
79
Einzelbild herunterladen

1 und heernin,

cchober.

d, Adum agesaudt wel

1 n terbeten; ich dite 6

oglieh direet aulh

senden tm

Ling für die Vuut u. Das bapier Tn àsst sich mit laith

3

lannover

s diesjübrigen dütu

heaterplatz!.

sruhe über: Die

s dem Feldzuge INo

eh Herru Boipboban der Theiluebmer Wt

lannovers.

ag und Besehlussid asse, Kraokeheass 4

esden. ruar 634, lis⸗ oll derle

5 8 2

Nr. 9. Deutsche Photographen-Zeitung 1894. 79

Wanderungen durch die Hildesheimer Ausstellung. Nach den Angaben der Aussteller.

A. H. Anders, Fabrik von Kalt- und Heisssatinirmaschinen, Dresden, Pfotenhauerstr. 43. Die Heiss- und KaltsatinirmaschineHeureka,

von welcher der beistehende Holzsechnitt(Fig. 1) eine der grösseren Nummern mit doppeltem Vorgelege vergegenwärtigt, hat kräftige, einfache Bauart, verbunden mit eleganter Ausstattung. Als wesentliche Vorzüge werden folgende Eigen-

Fig. 1.

schaften und Einrichtungen bezeichnet:

1) Die verniekelte Hohlwalze aus Mannesmannschem Stahlrohr liegt ober- halb der massiven Walze aus Siemensschem Martinstahl, wodurch die Bild- fläche stets vor Augen bleibt, die Satinage sich beobachten lässt, und etwaiger Staub von der ohne Weiteres zugänglichen, glanzgebenden Walze jederzeit leicht abgewischt werden kann.

2) Die im Gestell angebrachten, durch Stellschrauben sehr genau regulir- baren starken Spiralfedern bewirken eine automatische Anpassung der Maschine an jede Cartonstärke.

3) Die massive Walze kann selbst bei stundenlangem Gebrauch nicht heiss werden, da die Hitze der Hohlwalze nach oben strömt, wodurch es vermieden ist, dass die Arbeit unterbrochen werden muss, um die Walze erst wieder abkühlen zu lassen.

4) Das bei den grösseren Maschinen doppelte Vorgelege gestattet

ein sehr gleichmässiges Durechziehen selbst der grössten Cartons mit sehr

geringem Kraftaufwande.

5) Die Heizung der Hohlwalze mittels Spiritusgases oder Leuchtgases gestattet eine sehr schnelle Anwärmung mit ausserst geringen Kosten pro Stunde bei mittleren Maschinen ca. 3 4 Pfg. Die Heizung geschieht vermittelst eines im

Inneren der Hoblwalze angebrachten durchlöcherten Messingrohres, welches,

wenn Spiritusgas verwendet werden soll, mit einem kleinen kupfernen Ballon für gewöhnlichen denaturirten Spiritus verbunden ist. Ein unter diesem Ballon brennendes regulirbares Spiritusflämmchen von etwa Erbsengrösse bewirkt gefabrlos die continuirliche Entwickelung des Gases. Die Luftzuführung wird durch einen Schornstein, der verlängert und verkürzt werden kann, geregelt, wenn es erwünscht ist, die Hitze zu vermehren oder zu vermindern.

DieHeureka wird mit Walzenlängen von 18 26 37 42 52 62 cm geliefert, die ersten beiden Grössen mit einfachem, die vier anderen mit doppeltem Vorgelege.

*

8