Deutsche Photographen-Zeitung 1894.
Dresden-A., Blasewitzer Str. 37 d. Als neue Mitglieder sind aufgenommen(angemeldet in Nr. 1 u. 2):
Herr Wilhelm Allmeroth, Photograph, Dortmund, Körnerplatz 7. Hermann Gmeiner-Benndorf, kgl. sächs. Comm.-Rath, als Vorstand der Bunt- und Luxuspapierfabrik Goldbach, Dresden-Pieschen.
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8 Unterstützungsfonds. Für den Unterstützungsfonds gingen von unserem Mitglied Herrn Fritz Schumann, Dresden, 20 Mark ein als Ausgleich einer kleinen Differenz mit St. in M., worüber dankend
quittirt wird. Weimar, den 20. Januar 1894. K. Schwier.
Preisausschreiben.
Seit längerer Zeit haben wir mit dem Aussetzen von Preisen für besonders gute Artikel über bestimmte Themata innegehalten. Es liegen aber wieder ver- schiedene Zeitfragen von grosser Wichtigkeit vor und deshalb möchten wir wieder mit einem Preisausschreiben vor unsere Leser treten.
Es handelt sich um eine Abhandlung
„Ueber den gegenwärtigen Stand der Photographie in natürlichen Farben““.
Diese Abbandlung soll eine möglichst kurze geschichtliche Uebersicht ent- halten und sich bis auf die neueren Versuche von directen farbigen Auf- nahmen(Lippmann, Krone u. A.), sowie über den Dreifarbendruk(Ives, Vogel u. A.) erstrecken und darf einen Umfang von etwa 16 Druckseiten der Deutschen Photographen-Zeitung einnehmen.
Die Bewerbungsarbeiten sind bis zum 31. März an die Redaction der
Deutschen Photographen-Zeitung nach Weimar einzusenden. Die Entscheidung über den Werth der Arbeiten soll in die Hände eines aus drei Herren bestehenden Ausschusses gelegt werden und wird s. Zt. in der Deutschen Photographen-Zeitung mitgetheilt.
An preisen für die Arbeiten sind zwei ausgesetzt und zwar
der erste Preis von 150 Mark für die beste Arbeit und der zweite Preis von 75 Mark für die dieser folgende.
Die Auszablung der Preise erfolgt nach Zuerkennung des Preises. Die prämiirten Arbeiten werden in der Deutschen Photographen-Zeitung zum Ab- druck gebracht. Es soll dem Verlage jedoch vorbehalten bleiben, diese Arbeiten noch in je 500 Sonderabdrücken zu vervielfältigen.
Figuren, welche zur Erläutetung der Abhandlungen nöthig sind, müssen mit eingereicht werden und zwar in solcber Beschaffenheit, dass sie als Vor- lage für Zinkclichés dienen können. Sie müssen deshalb etwas grösser, als wie sie im Original sein sollen, gezeichnet werden. 1
Die nicht prämiirten Arbeiten werden den Einsendern zurückgesandt. Die Zurücksendung erfolgt sofort nach Bekanntgabe des Urtheils der Preisrichter.
Weimar, den 20. Januar 1894.
Redaction der Deutschen Photographen-Zeitung. (K. Schwier.)
plassenburg. Dieselbe war namentlich von den Hamburg-Altonaer Collegen mit ihren Damen so rege besucht, wie wir es bis jetzt nicht gewohnt waren. Der Vorsitzende begrüsste in herzlichen Worten die Anwesenden, gab im
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