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Nr. 34. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 279
Sprechsaal.
Etwas vom Eikonogen. „Prüfet Alles und behaltet das Beste.“
Wie männiglich, fand sich auch der Unterzeichnete veranlasst, mit obiger Neuheit einen Versuch zu machen.
Als ich im Besitze derselben war, verfügte ich über zwei ver- schiedene Plattensorten, die ich der Kürze wegen mit A und B be- zeichnen will. A, ein Fabrikat, nicht sehr empfindlich, aber äusserst klare, schöne Negative gebend. B, empfindlicher, aber nicht so klar arbeitend, gab im Durchsebnitt ein durchgearbeitetes Bild. Am Tage der Zusammenstellung fertigte ich mit A das erste Negativ, dasselbe war klar und schön, fast etwas zu glasig, aber doch brauch- bar, der Collodioncharacter unverkennbar. Am zweiten Tage ver- wandte ich B, das gab ein präöchtiges Resultat, ich war hocherfreut. Am dritten Tage hatte ich Negative, wie ich solche von Trocken- platten nie sab; ich habe dieselben mit Wohlgefallen betrachtet. Besseres wünschen wir nicht.
Es geht hieraus mit Gewissheit hervor, dass das Eikonogen, nachdem es mehrere Tage als Lösung gestanden, ein besseres Re- sultat ergiebt.
Nun aber kams anders. Am vierten Tage meldete sich bei B ein leichter Schleier, A jedoch arbeitete noch immer sehr brauchbar, obschon die Negative die spätere Schleierbildung bereits ahnen liessen; ich bevorzugte solche Resultate und arbeitete ohne Bedenken weiter. Um es kurz zu machen, will ich hier allen Interessenten mittheilen, dass beute, nach Verlauf von acht Tagen, das Eikonogen weder für A noch für B brauchbar ist, ein sebrecklicher Schleier verhüllt Alles, was dahbinter liegen könnte.
Das Facit meiner Beobachtungen dürfte demnach folgendes sein: Eikonogenlösung eignet sich für ganz klare Platten bis vielleicht fünf Tage nach der Auflösung, während empündlicheres Product bis mit drei Tagen tadellose Resultate ergeben dürfte.
Hier bleibt für den Herrn Erfinder eine Lücke auszufüllen, wenn das neue Entwicklungsmittel ein Gemeingut für alle Ateliers werden soll. Hiernach entsprechen auch die Erfahrungen des Unterzeich- neten denjenigen der geehrten Einsender, die in der vorigen Nummer der D. Phot.-Ztg. ihre Stimme erheben.
Unterzeichneter schrieb dieses, um Klarheit in eine Angelegen- heit zu bringen, die für die photographische Welt von hoher Bedeu- tung werden dürfte. Mit Hochachtung
H. Richter, Altenburg(S.-A.).
Literatur.
Taschen-Notizbuch für Amateur-Photographen von Ludwig David und Charles Scolik. Verlag von Wilbelm Knapp, Halle a. S. Preis eleg. geb. 3 Mk.
Das Taschen-Notizbuch, welches nicht als Kalender für ein ein- zelnes Jahr erscheinen soll, hat nunmehr das Bedürfniss einer zwei-
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