Jahrgang 
1889
Seite
19
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Nr. 2. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 19

Die Dünne desselben ermöglicht das Copiren von beiden Seiten, wel- cher Umstand diese Haut auch für photomechanische Druckverfahren, zu welchen ein umgekehrtes Negativ nöthig ist, nützlich macht. Wir haben Negative dieser Schicht gesehen, welche in Bezug auf Schönheit der Details und Klarheit des Bildes sich von Glasnegativen nicht unterscheiden. Zwei Abdrücke von Negativen desselben Subjects das eine auf Glas, das andere auf diese Haut zeigten bei genauer und sorgfältiger Untersuchung nicht den geringsten Unterschied. Mr. Carbutt hat in der That einen practischen Ersatz für Glas geschaffen und es wird uns zur Befriedigung gereichen, wenn er für die Geduld bei seinem Unternehmen durch grossen Absatz seines neuen Fabrikates belohnt wird. Dasselbe kann bequem in gewöhnlichen Cassetten, mit einem Stück Carton dahinter als Stütze, exponirt werden. Auch werden bereits Cassetten für eine grössere Anzahl Blätter construirt, um den Gebrauch derselben, eines hinter dem andern, zu ermöglichen. Dieselben kommen an Bequemlichkeit den Rollcassetten gleich. Nach- dem wir unsere Experimente mit diesen neuen Candidaten für photo- graphische Gunst beendet haben, werden wir unseren Lesern unsere Erfahrungen über diese Flexible-Films mittheilen. Vorläufig können wir keinen Grund finden, warum dieselben nicht als Ersatz für Glas- platten gebraucht werden sollen und empfehlen allen vorwärtsstrebenden Photographen sie zu versuchen.

Mr. Carbutt lässt sich selbst in einem Bericht an das Franklin Institut über seine neue Erfindung folgendermaassen aus:

Die Substanz, über welche ich die Ehre habe Ihnen zu berichten, ist ein dünnes Blatt Celluloid, fabricirt von der Celluloid Manufacturing Company in Newark, N. Y. Es ist ungefähr 34 Jahre, seit ich zum ersten Male dieses Material versuchte. Aber die Fabrikanten hatten damals die Herstellung desselben noch nicht so vervollkommnet, um brauchbares Material zu haben. Erst dieses Jahr gelang die Herstel- lung in gleichmässiger Dicke und Vollendung. Ich verbrauche jetzt grosse Quantitäten dieser Celluloid-Blätter, iſioo dick, überziehe sie mit derselben Emulsion wie Glasplatten und erhalte so eine biegsame Negativhaut als vollkommensten Ersatz für Glasplatten, der, wie ich glaube, bis jetzt entdeckt wurde, um Negative und Positive herzu- stellen, ohne einen der Nachtheile zu haben, die andern derartigen Substanzen anhaften.

Diese Flexible-Film wurde durchaus erprobt bei Aufnahmen von Portraits, Landschaften und Interieurs. Zu letzteren ist sie sogar vollkommener als Glasplatten, da durch die feine matte Schicht starke Lichtreflexe vermieden werden.

Das Gewicht ist wie folgt: 24 Blätter, 528, wiegen 7 ½ Unzen (225 g), während 24 Trockenplatten derselben Grösse 110 120 Unzen (3300 3600 g) wiegen und der grosse Vortheil dieser Blätter liegt nicht allein in deren Leichtigkeit, Zähigkeit und Biegsamkeit, sondern in der Behandlung derselben, welche genau dieselbe ist wie bei Glas- platten. Ein weiterer Process ist absolut unnöthig. Nachdem das Negativ gewaschen ist, wird es an einer Klammer zum Trocknen auf- gehangen und ist dann fertig zum Copiren, was infolge der Dünnheit von beiden Seiten geschehen kann, wenn man die Vorsicht gebraucht, die Lichtstrahlen senkrecht auf das Negativ fallen zu lassen.