Jahrgang 
1889
Seite
12
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12 Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 2.

stellung dasselbe Lob, wie vorerwähnte. Doch stehen sie in der Güte des Tones hinter jenen zurück, zeichnen sich aber durch geschickteres Arrangement und bessere Wahl der Stellungen vortheilhaft jenen gegenüber aus.

Motto: Jedes Bild ist ein Apostel.(Emil Krausse Wilsdruff.)

Auch diese Bilder sind fleissig gearbeitet, vor allen zeigt sich Streben nach guter Stellung und Rücksichtnahme auf den Ausdruck der Personen. Doch auch hier könnte der Ton der Bilder besser sein, ebenso vermisst man in dieser Ausstellung Gleichmässigkeit in der Arbeit.

Motto: Vorwärts.(Jul. Göbel Ems.)

Der Aussteller dieser Bilder hat entschieden mit künstlerischem Verständnisse die Beleuchtung behandelt und auf den characteristischen Ausdruck der Personen Obacht gegegen. Hierin überragen seine Arbeiten bedeutend die mit ihnen concurrirenden. Noch günstiger würden diese Bilder wirken, wenn die Hintergründe weniger monoton gehalten wären. Den Bestimmungen des Stifters ist jedoch in einer Hinsicht nicht Genüge geleistet, da im allgemeinen die eingesandten Bilder nicht als Tagesarbeiten gelten können, sondern eher als Studien erscheinen.

Motto: Dankbar rückwärts, muthig vorwärts.(W. Wilcke Ratzeburg.) Diese Ausstellung macht auf den Beschauer keinen günstigen Eindruck, indessen mag die wenig vortheilhafte Wirkung des hier

verwanden Collodionpapieres einen beträchtlichen Theil der Schuld tragen. Motto: Eile mit Weile.(A. Strube& Sohn Löbau.)

Die zahlreichen technischen Hilfsmittel, die seit den bedeutenden Fortschritten der Neuzeit den Photographen zur Verfügung stehen. hat dieser Aussteller wenig ausgiebig verwerthet; es gewährt deshalb seine Ausstellung einen wenig erquicklichen Eindruck.

Kindermann-Stiftung.

Motto: Am meisten macht die Weiblichkeit Dem Photographen Schwierigkeit. (H. Brandseph Stuttgart.)

Der allen Bildern eigenthümliche und bei manchen ganz unmoti- virt gewählte dunkle Hintergrund wirkt im allgemeinen düster und erscheint bei Frauenportraits am wenigsten angebracht. Es liegt der Gedanke nahe, dass nicht künstlerische Erwägungen zu dieser Wahl geführt haben, sondern dass der Aussteller durch sie einen billigen Effect zu erzielen hoffte. Künstlerisches Streben leuchtet unverkennbar aus der Anordnung der Stellung und Wiedergabe des Ausdrucks her- vor, leider ist jedoch dieses Streben nicht immer von Erfolg gekrönt gewesen. In der Retouche des Fleisches ist mit Verständniss und achtungsvoller Bewahrung der Feinheiten gearbeitet worden, doch im allgemeinen wohl mit allzu grosser Aengstlichkeit. Fehler, welche durch die mangelhafte photographische Wiedergabe der Farben ent- stehen, sind hier entweder gar nicht beobachtet worden oder aus Furcht, in der Retouche zu viel zu thun, nicht beseitigt worden. Sie wirken entschieden störend auf die Schönheit der dargestellten Frauenköpfe.

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