Vorade. Dieſen herrlichen vnd fuͤttrefflichen man Gotles/ al⸗
lein das er in jre Calumiſche Irthumen nicht hat ehn⸗
willige wollen / ſondern wie billich / widerſtand gethan mit Warnen vñ erjnnern / den haben ſie zum Land aus gezagt / vnd bald darauffverſchafft / das jme Weib vnd Kinder nachfoigen ſolten / Vnd ſind noch willens vnd vorhabens andere furtreffliche Leut auſszʒutreiben / ſo lang ſie einen wiſſen mogen / der jr boͤſes Fuͤrnemen of⸗ ſendaren / vnd beyde Oberkeit vñ Vnterthanen darwi⸗ der warnen wil. Ich gleube dieſe Dinge ſolten dennoch
leren erwachen vnd vmb ſich ſehen / was mitler zeit hier
auſs erfolgen mochte. Darbey liche Herren / laſi euch nicht wunder nemen
biel weniger jrre machen / wann ſchon dieſe Lerer nicht
woͤlle Calniniſch ſein / es můſte der Teuffel wol eingro⸗
ber eufſel ſein / wenn er jnen rhaten wolte/ diefen ver⸗
dechtigen Zittel anzunemen / Iſ viel beſſer / das ſiein allem grund die Caluiniſche Lere fuͤhren / vnd dochde Caluiniſiẽ in das Hertz hinein fluchen / ſollen ſoraſen jein / das ſie es ſelbs noch nicht mercken/ Oder ſollen ſo trutzig ſein / das ſie mit Schalckheit wiſiglich vnd ſůr ſetziglich die Kirchen hinderſchleichen wollen. Wir leſen bey dem fůͤrtrefflichen Geſchichtſchreiber Sulpi⸗ tio Seuero j der ʒu der zeit gelebt hat / da die Arrianiſcht Ketze⸗ rey im hocß ſten Feuͤr war/ das zu Arimino im Concilio (mer⸗ ckets wol) Vrſatius vnd Valens die Ertz Arrtaner allein die⸗ wei Arrij Namen / wie jetzunder Caluini Namen allenhalben beſchreit war) leiden mochten / das Arrij Perſon vnd Namenver dammet wůrde / vnd wolten ſilbſt keine Arianer ſein / Gleichtwol ſo muſtt das wori ᷣria als vnůͤblich vnd vnbekant r
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