Vorrebe⸗
angericht werden. Des ſol ſich niemand anders verſe⸗ hen / Vnd iſi kein Weiſſagung mehr / ſondern die Po⸗ ſaunen bleſet/ vñ geht das Elend alhereit im ſchwang. Es hat dieſe Theologen die lauter Ehrſucht vnd Mut⸗ willen anfenglich gekutzlet vnd geſiochẽ / da ſie jren gu⸗ ten Freunden zu Wittenberg beyſpringen / vnd ein gu⸗ ter Geſell vñ Mitſchuͤler dem andern helffen / vnd alles mit gewalt jr Lob vnd Dominium in gregem Domi⸗ nicum vnter einander zu erhalten / haben hindurch bre chen wollen /Jetzt da haben ſie an beyden Orten ſo viel oltz mit Caluiniſchen Principijs /groſſem Anhang/ eltlichem Ahrm / vñ angerichter Verfolgung an das Fewer gelegt / auch die Hend in vnſchuldigem Blut ge⸗ badet / das es nicht balde zu einem Auffhoͤren komen mag. Wil es derhalhen nicht beſſer werden / ſol ſolchen Wetterwendiſchen Theolegen aller maſſen ge⸗ b wie der heilig Eſaias jnen geweiſſaget hat: Die eldgeiſter werden da huͤpffen / vnd Eulen in jren Pal⸗ leſten ſingen / vñ Drachen in den luſtigen Schloͤſſern. Vnd jre Zeit wird ſchier komen / vnd jre Tage werden
ſich nicht ſeumen.
Nun ſehet doch aber / Hochweiſſe liebe Herren / wie D. Oſiander vnnd ſein Anhang / ein Spiel vnter die Hand genomẽ Vonmeiner Perſon / wie ſie mit derſelbigen vmbgangen / wil ich auff diſsmal nichts ſa gen / Aber das kan E. E. vnd W. nicht berborgẽ ſein / das ich auſs meinem lieben Vatterland hin vertrieben worden / von der Lere wegen / welche von Wuͤrtenbergi⸗ ſchen Theologen wider Bezam vnd die Saluniſen iß


