zweh zuſamen in den Eheſiand geordnet hette. VDarumb auch einer (wann im eine die er lie⸗ bet /nicht werdenmaggedencken ſoll / Gott hab ſie beyde in ſeinem buch nicht zuſamen verzeich⸗ net: ſondern/es ſey jhm ein andere beſchert.
Wannauch einem Ehemann / ein frembdes 2in foßer ep Eheweib will alſogeßellen / das erluſt zu jt be⸗ n ſ ſen⸗ koͤme/ſoll er ſeine augen von jhr abwenden / vnd vichtauff re⸗ die gloſieie gng hude Bunſt einer ſolchen Lieb/ den ber wen (als ein Vnoꝛdenlich ſchãdlich Fewerals bald dempfen vnnd außloſchen / damit es nicht vber⸗ hand neme. Hierzu dienet / wañ man betrachtet das gebott Gottes Du ſolt dich nichtlaſſenge Sen. luſien deines nãchſten Weib. Dañ nicht allein der Ehebruch / ſo mit der that geſchicht / ſondern auch ſolche vnreine gelüſt/vor Gott dem Herin /
Derndes Menſchen nin ſihet) Sund
ſein Wie der Her; Fhuffus im Euangelio en⸗p „ ſagt Wer ein Weib anſihet / jhrzubegern / der hat ſchon die Ehe mie jr gebꝛochenin ſeinem her⸗ ken. Vndda der Menſch ſolchen böſen gedan ⸗ cennachhenget /kan jne der Sathan leichtlich auchzum werck des Ehebruchs bewegen: gleich dieat ßeinem funcken ein fewr / vnnd auß einem vntichten fewr ein groſſe vnd ſchaͤdliche 2 5 entfien


