Ein Piꝛedig von den
wie vns ſeln volkommener gehorſam / vnnd der gantz verdienſt ſeins Leydens vnnd Sterbens / ʒugerechnet / vnd zu aigen geſchenckt wůrt / wann wir von hertzen an jhn glauben: alſo würt vns auch zugerechnet vnnd ge⸗ ſchenckt / ſein Sig wider den Satan. Wir kempffen auch wider den Satam: wir ligen aber nicht allwegen ob: ſondern laſſen vns vnderweꝛlens eben weit gnug zu⸗ rucktreiben: vnd widerſiehn jhm nicht jederzeit ritter⸗ lich / wie wir billich thun ſolten. Aber auff das wir da⸗ rumb nicht von Gott berworffen werden / ſo hat Chu⸗ ſtus / Goꝛtes vñ Mariæ Son / woͤllen vom Leuffel ver ſucht werden / vnnd jhne vberwinden· Damit vns ſein Ritterlicher Herꝛlicher Sige werde zugerechnet / vor Gott· vnnd wir darfuͤr gehalten / als ob wir jederzeit /
vndin allen anfechtungen / dem Satan obgeſiget het⸗
Hebr. 2
ten. Es hat auch Chuſtus darumb woͤllen in ſeiner
heyligen Menſcheit verſucht werden (wie der Apoſiel
zun Hebreern ſagt) auff das er barmhertzig würde / vñ ein trewer Hoher Prieſter fur Gott / zu verſuͤnen die Sunddes Volcks. Dann darinnen er gelitten hat / vnnd verſuchet iſt / kan er helffen / denen / die verſuchet werden. Darumb waſi wir vom Satan anfechtung leyden / ſonderlich aber im Sterbſtündlin / ſollen wir vns troͤſtt / das vnſer getrewet Bruͤder Shuſius / auch vom Satan verſucht worden / vndſelbſi erfahren hat / wie einem angefochinen Menſchen zumuͤht 6 3 r
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