12 kennet / ſondern auch neben andern / hohes vnd Adeliches ſtandes / vnd anderen Gottliebenden Perſonen / vndred- lichen leuthen / mit darſetung jhres leibes vnd Blutes / mn dem ſie ſich der armen bedrangten glieder deß Herꝛen Chriſti / ſo vmb ſolcher Religion willen verfolget wur⸗ den / angenom̃en / jhnen zu huͤlff vnd troſt kommen / zum vierdten mahl vor der gantzen welt dargethan vnd bezeu⸗ get haben.
Wie hertzliche liebe vnd groſſes verlangen S. . G. zu dem heiligen wort Gottes / jhr gantzes lebenlang ge⸗ tragen / iſt nicht allein denen / die ſtets vm̃ ſeine Fuͤrſtliche Gnade geweſen / ſondern auch andern vnd dieſer Chriſtli⸗ chen gemeinde / alſo bekandt / daß es zeugnuß vnd beweiſ⸗ ſung nicht von noͤhten hat.
Mit was freuden vnd hertzlichem troſt S.F. G. das heilige Abendmahl deß Herꝛen Chriſti / als einen hohen vnd teweren Schatz / ſo offt es die gelegenheit gegeben / mit der Chriſtlichen gemeinde gebrauchet / Davon k᷑oͤn⸗ nen viel frommer hertzen zeugen.
S. F̃. G. haben mit dem Chriſtlichen Gebet / gantz fleiſſig vñ vnnachlaͤſſig angehalten / Dieweil dieſelbigen in Schola crucis, zimlich von Gott dem Herten ſeynd geuͤbet vnnd Probiret worden / auch wol geſehen / mit dem frommen Koͤnig Joſaphat / Daß kein hůlff ſey / denn bey dem Herꝛen alleine.
Es iſt aber S. F. G. nicht allein fuͤr jhre Perſon Gottsfuͤrchtig / vnnd Gottſelig geweſen / ſondern haben auch / ſo bald ſie in jhr Regiment getretten / diß fuͤrnemb- lich jhre hoͤheſte vnd groͤſte ſorge ſein laſſen / Daß die Re⸗ ligion reyn vnd vnverfaͤlſcht / wie ſie S. F. G. auß den Brůñlein Iſraels geſchopffet / mochte erhalten / vnd allen Vnderthanẽ in jhrer Gnade Landen / furgetragen vñ ge⸗ yrediget
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