no Ankuͤndung vom ſeligen ableiben Herin Audwigen / .
Hiliſchen Vatter (den wir mit vnſern viffaͤltigen groſſen Suůnden fůrnaͤmlich aber auch mit obgedachter vnſer Vn⸗ danckbarbeit fůr diſen frommen Landsuattern / ſchwaͤrlich
erzurner) von hertzen vnd eiferig anruͤffen / daß er vns vnſe⸗
re Sunden gnãdig verzeihen / an diſer hohen Straffvaͤtter⸗
lich benůͤgt ſein / vnd vns ni cht mit groͤſſerm vnfahl(wie wir
zwar wol verdient heiten) heimſuchen / noch vns in ſeinem Zorn vnd Grimmen ſtraffen wolle.
Vnd dieweil der gnaͤdig Goti / dannoch im Zoꝛn ſeiner Barmherzigkeit gedacht/ vñ vns von demloblichen Stam⸗ men des Juͤrſtlichen Wuͤrtenbergiſchen Hauſes / noch ett⸗
liche Zweig vbrig gelaſſen / vnder welchen der Durchleuch⸗
tig Hochgebvꝛn Fůrſt vnd Herꝛ/ Her Friderich / Hertzog zu Wuͤrtenberg vnd Teck/ Graue zu Mumpelgart / ꝛc. vn⸗ ſer jetiger znãdiger Landofürſt vnd erꝛ/ nunmehrin Ihꝛe Furſtliche Regierung diſes Hertzogthumbs eintritt / deſſen F. G. (Gott ſey lob vnd danck geſagt) der rechten wahreni reinen Chꝛiſilichen Religion zugethon / dieſelbig auch biß he⸗ ro mit Chꝛiſtlichem eifer / můglichſtes fleiſſes befuͤrdert / vnd foꝛtgepflantzt: So ſollen wir auch den Allmaͤchtigen von Hertzen anruͤffen daß er Hochgedachten vnſern gnadigen Landofuͤrſten vnd Heren auch derſelbigen geliebten / Chꝛiſi⸗ üichen / Hochloͤblichen Gemahlin / vnd junger Herꝛſchafftſ mit ſeiner Almaͤchtigen Hand ſchutzen vñſchirmen Ihꝛer F. G. Hert mit ſeinem heiligen Geiſt regieren / vnd zu der⸗ ſelben Regierung ſeinen Göttlichen Segen verleihen woͤl⸗ ie / zur Ehꝛ ſeines heiligen Namens/ vnd troſtder heiligen hirchen Gottes / auch Heil vnd Wolfahrt diſes loblichen
Fuͤrſtenthumbs. Hierauff


