kndwigen / Herzogen zu Wuͤrtemberg / c. 35
vnuerſehenen Abſchid vnſers Hochloblichen / Gnaͤdigen / frommen Landsfurſten / Chriſiſeliger Gedechtnus / Zwar
nicht von Ihꝛer Fůͤrſilichen Gnaden Perſon wegen. Dann
trewe Knecht Gottes / vnnd fromme heilige Leut (wie in warheit vnſer gnadiger Fůrſt vnnd Herꝛ geweſen) die ſein vnuerloren / ob ſie ſchon abſcheiden: Sie kommen zum frid / Eſa.s. vnnd ruhen injhren Kammern: Der H E R R bewahrt ꝓſal z4. jhnen alle jhre Gebein / daß derſelben nicht eins zerbrochen wůrdt: Ihre Seelen ſeind in Gottes Hand / vnnd fein Sapz. Qual rhůret ſie an. Dann weil ſie an den Sohn Gottes /
vnſern H E R R N Chriſtum geglaubt / ſo kommen ſie Joh. nicht ins Gericht / ſonder ſein vom Tod zum Leben hin⸗
durch getrungen: Vnnd kan ſie weder Tod noch Leben ens. ſcheiden von der Liebe Gottes / die da iſt in Chriſto Jeſu /
von welchem ſie in ſeiner herꝛlichen Zukunfft werden wider aufferweckt / vnnd jhme entgegen gezurkt in die Wolcken / z vnd immerdar bey dem HERRdĩ in ewiger Frewd vnnd ·· Theſ·4⸗ Hertligkeit ſein werden. Darumb Ihrer Fuͤrſtlichen Gna⸗
den Perſon halben / die an Chriſtum geglaubt / dem
H E R R N Chriſto gelebt / demſelben in dero taͤglichen / gewohnlichen / eifferigen Gebet ſich demutig befohlen / wie
noch den morgen / auff den achten diß Monats Auguſti /
kurtz vor zugeſtandner Schwachheit beſchehen iſt / vnnd
als ſie bald nach verꝛichtem Gebet vnuerſehen ſchwach worden / ohne langen ſchmertzen in wenig Stunden ſanffi
vnd ohne erzeigung einiger vngedult ſeliglich im HERRn Chriſto entſchlaffen / vnnd alſo auff einmal allem jamer entgangen / bedarff es (wie gemeldet) Ihrer Fůͤrſtlichen Gnaden Perſon halb / weder vnſers bedaurens noch be⸗ tnaurens.
Was


