1. Mach. 14.
Zach.3.
1. Reg.4
2 Chriſtliche Predigten /gchalten bey der keich / Hern
ſes hertzleid ſein / wann ſie jhrer Chriſlichen lieben Dbrig⸗ keit /bey dero Regiment ein jeder ſein Weinberg vnd Gar⸗ ten můt friden befeſſen / oder (wie die Schrifft von Salo⸗
monis Regierung redet) vnder ſeinem Weinſtock vnnd
Feigenbaum ſicher wohnenkoͤnnen / vnnd ſo wol mit Geiſt⸗ licher als leiblicher notiurfft verſchen geweſen / durch den Tod beraubt werden.
Dann was ein trewhertziger vnmd fleiſſiger Hauß⸗ uatter iſi in einer kleinen Haußhaltung bey einer handuoll Kinder / das iſt ein Chriſtliche/ verſtäͤndige / ehrliebende Vbrigkeit in einer groſſen Haußhaltung bey vil tauſent Vnderthonen.
Vnnd ob wol Hertſchafft vnnd Vnderthonen Stands vnnd Geblůts halb weis von einander / ſo ſind ſie doch mit dem. Hertzen vnnd Gemůt ſo nahe beyſamen / daß man bey einander Leib/ Gut / vnnd Blut zuzuſetzen begert/ vnd frommen Vnderthonen / da ſie jhr furgeſetztes Haupt verlieren / nicht anderſt iſt / als wann ſie ein Ripp auß dem Leib / oder ein Glid jhres Leibs verlohren / vnnd jhnen das Hert im Leib vor kummer vndleid verſchmeltzen will.
In ein ſolchen trubſeligen Stand ſeind leider auch wir diſer Tagen gerahten / in dem der Allmaͤchtig nach ſtinem alweiſen Raht / weilund des Durchleuch⸗ tigen Hochgebornen Fůͤrſten vnd Hertn / Hern Ludwigen / Hertzogen zu Wuͤrtenberg vnnd Teck / Grauen zu Muͤmpelgart / vnſern gnaͤdigen geweſnen Landtsfurſten vnnd getrewen Vattern des Vat⸗ terlandts / durch ſchnellen / aber doch ſeligen Tod vns en⸗ zogen / vnnd wir alſo eines thewren / vnnd Ihrer i
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