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3 zu Ortenburg. 45
ten. Davon ſchrelbet Paulus Roͤm: 10. Sprich nicht in deinem Hertzen: Wer fehret hinauff gen Himmel / das iſt nicht anders / als C ₰5 R J S T V M herab holene Wer fehret hinab in die Helle / daß iſt niches anders / als 3 Chriſtum von den Todten holen⸗
Was ſpricht aber die Gerechtigkeit deß Glaubens ? ſo ſpricht ſie: Das Wort iſt dir nahe in deinen Mund / vnd in deinem Hertzen / das iſt vas Wort deß Glaubens / das wir predigen: So du mit deinem Munde bekenneſt Jeſum / daß 1 er der HEr: ſev / vnnd glaubeſi von Hertzen / daß jhn GDtt aufferwecket hat von den Todten / ſo biſtu Selig: Alio kommet der Glaub auß dem gehor / vnnd das gehör / durch das Wort GD T TES.. Alſo iſt die ltebe GBttes außgegoſſen in vnſere Hertzen durch den Heyligen Geiſt / der vns gegeben iſt. Diſer Geiſt gibet zeugnuß vnſerm Geiſt / daß Kom:. wir Gottes Kinder ſind / der ruffet vñ durch denſelben ruffen wir / Abba lieber Vatter: Der vertrit vns gewaltiglich mit z vnauß ſprechlichen ſeufftzen. Durch denſelben ſeynd wir ver ſiegelt / biß auff den Tag der Erloͤſung / der ruhet auff vns / loh. 12 der bletdet bey vns ewiglich.
Das ſi der Troſt allen Glaubigen / daß nicht in jhrer Hand ſtehe / ſonſi wuͤrden ſie dieſelbe nimmermehr erhalten konnen: Sondern in deß HErꝛen Chriſtt vnnd ſeines All⸗ mechtigen Vatters Hand / darauß vnſere Seligken vnnd vns ſelbſt / ntemand wiꝛt reiſſen können.
Alſo horen wir / wie wir vns verlaſſen muͤſſen auff die verheiſſung G Dttes in Chriſto Jeſu / auff ſein verdtenſi vnd genugthuũg / auff ſeine fuꝛbit / auff ſeines Vatters lieb /gnad⸗ gůtte / Barmhettzigkett / rewe / Warhen / vnnd Allmechtig⸗ kett. Wer das thut / vnnd biitet / daß ers thun / vnnd slſo beharzem koͤnne / der wirt ewig Selig.
In dieſem Glauben ſyrech ioh getroß vnd mit k.
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