ſtand geweſen / alſo hat ſie auch Gott der allmechtige durch den zeitlichen Todt zu ewiger Ehr / Glori vnnd Herrligkeit gebracht / welcher ſie allbereit nach der See⸗ len geneuſſet / biß der Leib am Juͤngſten Tage / zu glei⸗ cher ehre vnd herrligkeit auch wird aufferwecket wer⸗
D wie ein herrlicher wechſel iſt diß / da ſie nun ko⸗ men de labore ad quietem/ de fletu ad ſojatium, de morte ad vitam, de fide ad hotitiam, de exilio ad pa⸗ triam, deniq; de mundo ad patrem, wie in vita S. Bernhardi geſagt wird / das iſi / von aller muͤhe vnd ar⸗ beit zur ruhe / vom weinen zum troſt / vom todt zum le⸗ ben / vom glauben zur erkentnis / aus dem elend ins Va⸗ terland / aus der Welt zum Vatter / welcher ſie mit lan⸗ gem leben ſettigen/ vnd ſein Heil/ das iſt /Iheſum Chri⸗ ſium / an den ſie gleubet / welchen ſie geliebet / den ſie all⸗ zeit begeret/ wie Bernhardus redet / zeigen wird / fuͤr welches ſelige Ende vnd herrlichen wechſel / wir dem ge⸗ trewen Gott von hertzen zu dancken haben. Derſelbige barmhertzige getrewe Gott wolle dieſem / der nunmehr in Gott ruhenden Fraw AmptSchultheiſſin Leibe⸗ welcher jetzt von vnſern augen hinweg / zu ſeiner Ruhe⸗ ſtedt getragen werden ſol/ eine froliche Aufferſtehung am Juͤngſten Tage verleihen / auch vns allen einen ſe⸗ ligen abſchied aus dieſer Welt / zu ſeiner zeit gnediglich geben / das wir von allem vbel erloſet / mit dem ewigen Leben geſettiget werden / vnd in demſelbigen JEfum
J ij Chri⸗
ruſſen / welcher ſie denn gnedig erhoͤret / bey jr in der not vnd langwiriger ſchwachheit geweſen / vnnd ſie endlich fein ſanfft vnd ſtille / ehe man ſich deſſen verſehen ⸗ her⸗ Mors. Tanua. aus geriſſen. Vnd wie ſie hier in einem feinen Ehren⸗ K. . vI.


