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Christliche Predigt, Bey dem Begrebnis der Erbarn vnnd Tugentsamen Frawen Barbara Hewerin, weiland des Erbarn vnnd Achtbarn Herrn Johan Heinrich Hewers, Chur vn[d] Fürstlichen Sächsischen gewesenen AmptSchultheissen zu Suhla, hinterlassenen Widtwin : Anno 1599. den 13. Januarij, aus den letzten dreyen Versen des 91. Psalms gehalten / Durch M. Christophorum Schadium, Pfarrherrn zu Suhla
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Pſal. 33.

Num. 23.

1. 5am. 17.

Pſal. 146. Rbre. 6.

weis wol wenns am beſien iſt / vnd braucht an vns kein arge liſ⸗ das ſollen wir jhm vertrawen.

Er iſt auch ein warhafftiger HErr/ welches wort warhafftig iſt So er ſpricht/ ſo geſchichts / ſo er gebeut⸗ ſo ſtehets da / vnd was er zuſaget/ das helt er Zewies. Er ii nicht ein Menſch (wie Bileam von Gott redet) das er liege/ noch ein Menſchen Kind / das jhn etwas gerewe. Solt er etwas ſagen vnd nicht thun? Solt er etwas reden vnnd nicht halten? Menſchen liegen / ſetzt Lutherus daſelbſt in margine, vnd muſſen auch zuwei⸗ len fehlen / das ſie nicht halten koͤnnen / deñ ſie ſind ſelbſi jhres lebens vngewies. Alſo ſagt auch Samuel: Der Heldt in Iſratl leugt nicht / vnd gerewet jhn nicht / denn er iſt nicht ein Menſch / das jhn etwas gerewen ſolte. Dieſer HErrz helt glauben ewiglich⸗ vnd mi vnmůglich das er liege.

Dieweil wir denn allhier einen ſolchen herrlichen Promiſſorn haben / Als laſſet vns ſeiner gnedigen ver⸗ heiſſung von gantzem hertzen gleuben vnnd trawen⸗

auch in allen nöten vff dieſen HErrn vns verlaſſen / ſo

Pfal. 136.

wird vns auch geholffen werden / Denn wol dem / ſagt

Daund / des hoffnung auff dem Hertu ſeinem Gott ſie⸗ het. e ſey alſo kurtzlich das Erſte Půnttlein.

gum Andern. Em dieſe hertliche vetheiſunge

widerfahren ſollen / zeiget vns allhier der Teyt an / in dem Gott der HErr ſaget? Se mein / ſo wil ich jm aus⸗ P helffem Er keñet meinen Mamen/ G daromb wil ich Ihn ſchůtzen. Er ruͤffet