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S. Pauli/ Rom.)4.
troſtlich mit jm zureden / Sein bekentnis vnd Glauben /
wolte er feſt halten / vnnd darbey ins ende verharren. Er hetee zwar geſtern gehofft / Gott wuͤrde jn erloͤſen / doch were es verjogen. Da ich geantwort / das ich willig er⸗ ſchienen / ſolte vnd werde Gott in gedult vnd gleubigen ſeufftzen aus ſtehen / wrr wolten fleis ſig helffen beten / die rechte zeit erwarten / denn Gott weiß wens am beſten iſt/ vñ braucht an vns kein arge liſt / di ſoln wir jn vettrawẽ.
Wie er abermals ſagte / Wenn er gleich nit alles laut MB. beten wůrde vnd koͤndte / ſtuͤn de doch ſeine hoffnung auff Wider⸗ den HErtn Chriſtum / da wolte er bey verhatren. Ward alſo durch Gottes Gnade getroͤſtet/ wie wir dißmals in kantnis. meinem mitleidenden jammerigen Gemuͤth / Chriſtoff Sigmund von Bila gute ruhe mit vntergab/ vnd treff⸗ xroſc liche ſchoͤne ſpruche der ſchrifft /geſenge vnd Gebet anzo⸗ v. B. . ge. Weil wir aber die groſſe Qual ſahen / vnd ja allerech⸗ te Hertzen hertzlich vmb erloͤſung batẽ / vnd dem von Bi⸗ la das Hertze ʒimlich erweicht / wegen der ſchmertzen / als zeichen des Abſchieds / auch der lieben Schweſter / ſahe jn der Juncker / ſeliger an / vnd ſprach:Lieber Schwager vñ Geatter / Ihr ſollet nit trawren vber meinem abgange / Eroͤſtet euch / das ich ein gut Gewiſſen / ſtandhafftigen. Glauben an meinen HEtrn Chriſtum / Laſſe ein gut ge⸗ rũcht in dieſer Welt / vnd auch keine Schuld oder ſtreit⸗ Schwa⸗ ſachen hinder mir. Weiſte vns der liebe Juncker ſeliger / ger. ins Buch der Weißheit / amz · Cap. dageſchrieben ſtehel.
Der Gerechten Seele ſind in Gottes hand / vñ ⸗v4.
keine Qual ruͤhret ſie an. Fuͤr den Verſtendi⸗
gen werden ſie Angeſehen / als Sterben ſie/
vnd jr abſchied wird fur ein pein gerechnet / aber ſie ſind im Friede. F2 Ob


