Anno 3;. den 26. Detobris / hat er ſein abſchied ge⸗ nommen / von dem Graffen von der Wied / wegenende⸗ rung der Religion / vnd auch eins mal ſein liebes Vater⸗ land zu beſchawen / Vnd die Fraw Mutter zu beſuchen. Denn in jm einwarhafftiges / gleubiges vnd Goitfuͤrch⸗ tiges Hertze geweſen / nach des Königſchen Hofemans / Johan. am 4 exempel / denn auch ſeine Ehrerbietung ge⸗ Jhn. gen Gottesdienſt / ja wilfertige Liebe gegen trewe Kir⸗3 2 36 chen vnd Schuldiener / vnd demut gegen ſeinem Neheſtẽ man· Vnterthenige dienſie gegen hehe Obrigkeit / aus den Rugen vnd Geberdengeſehen / vnd iſt in jhm war gewe⸗ ſen/ Junggewohnet/ Alt gethan. Vnnd was das Hertz vol iſt / Gehet der Mund vber / vnd gibt ſich an Tag.
Wie er nu bedacht / was der hochlöbliche Keiſer Mau⸗ 3 rman⸗ titius geſagt: Imperatori debco obedientiam Deo ve⸗ zitius⸗ rò conſcientiam. So hat der lirbe Juncker ſeliger/ ſich von ſeinem Gnedigen Herrn mit zuter erleubnis abge⸗ wand / Vnd hat jm Gott einen rechten / C hriſtgleubigen deſtendigen Lutheraner beſcheret.
Denn ſo baldet zu dem Sdlen vnd Ehrnveſten/ Lo⸗ rentz von Roſenaw ſich begeben/ iſt er am Gräfflichen Hofe zu Franckenhauſen / in wenig Kundſchafft kommẽ / Iber balde von dem Edlen vnnd wolgebornen Graffen vnd Herrn / Graff Wilheim zu Schwartzburg / der vier Graffen des Reichs /Herrnzu Arnſtad / Söders hauſen zu Fran⸗ vndteutenbergin Beſtellung gezogen/ vnd den)7. Not ehan⸗ uemnzeis deſſeljgeſt 85. Jahrs inn Franckenheuſiſche ſ Hoffhaltungantommen⸗
Inn diefer letzten Gräfflichen Schwatzburgiſchen Frence⸗ Beſalung hat er auch inns neundre Jahr ſich erhal⸗ vnnſen⸗ en/Pas irſchr Ließ iſb tchgeſtenann viln Hhl vins Bihtnen Saiten Heinauctee
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