1. Cor⸗).
Mat. 22* Erod. 2
Leich predigt vber ben Spluch
Zeige / Alſo / das die Vogel vnter dem Himmel vnter ſeinem Schatten wohnen koͤnnen. Thut vnnd kan das G D E T an elnem Koͤrnlein das Er aus einem verweſeten Koͤrnlein Frucht bringet: Wie viel mehr wil vnd wird er aus vnſeremLeibe ſchoͤne herr⸗ liche Fruchtbringen. Denn es ſol ein vnterſcheidt ſein zwiſchen dieſem Naturlichem / vnnd jenem Geißllichem Leibe / wie S. Paulus ſaget inn der erſten Epiſtel an die Corinter am j. Cap. v. 44. Es wird geſeet ein Na⸗ tuͤrlicher Leib / vnd wird aufferſtehen ein Geiſt⸗ licher Leib. Ein Natuͤrlicher Leib iſt der da Iſſet / Trin⸗ rket / Schlefft / zu vnd abnimpt. Aber ein Geiſtlicher Leib iſt / der ſoiches keines bedarff / vnd doch ein warer Leib von Gott lebet. Daher ſpricht der HEtr Chriſtus / Matth. am22. v. 32. Vnnd aus dem andern Buch Moſis amz. Capitel / v.j. Ich bin der Gott deines Vaters /der Gott Abraham / der Gott Iſaac / vnnd der Gott Jacob. Vnd ſchleuſt der HErr Chriſtus Iheſus ſelbft: Gott iſt nicht ein Gott der Todten / Sondern der lebendigen. Darumb lebet Abraham / Iſaac / Jacob⸗ vnd jre Seelen ſind nur zur Ruhe getragen / vnnd leben
noch. Der Leib aber hat auch die Krafft des Lebs/ durch
Gottes Allmechtiges Wort / daer ſpricht: Ich wil jhn aufferwecken zum ewigen Leben. Gleichie Gott durch
ſein krefftiges Wort / dem Samen die Krafft gegeben
hat / das er wechſſet vnnd Frucht bringet / Alſo hat Er auch vnſern Leiben die Krafft gegeben das ſie am Juůͤn⸗ gien Tage ſollen aufferſtehen / widerherfůr sehen/ und Feachebringen. 0


