S. Pauli/Rom.) 4.
Vernunfft vnd alle Sinne gegeben hat vnd noch erhele/ Welchs wir teglich von gantzem Hertzen bedencken / vnd Gott dafuͤr danck ſagen ſollen. 4 Darnach / So iſt troſtlich / daß vnſer lieber getrewer 2. Gott / der Allmechtig vnd Ewig iſt / vns nichi allein et⸗ Erbal⸗ ſchaffen ha / vnd wir beide im Leben vnd ſterbẽ fein ſind/ wongr⸗ ſondern / Er nimpt ſich vnſer als ſeins Geſchoͤpffs / von
ertzen treulich an. Er thut nicht wie ein Meurer oder Zimmerman / der ein vnuerfertigten Baw oder Haus dem Herrn vberantwortet / vnd hnen fuͤr Wind / Wal⸗ ſer / oder Triebſand ſorgenleſſet/ SondernEr ſorget für die Seinen gar Trewlich / als die Er mit ſeines Sones thewerbarem̃ Blut/ zum Ewigen Leben erkaufft hat / vñn diew ꝛil es jhnen ſo hertzlich viel geſtanden / ſoiſt Er auch willig vnd bereit / Ja mechtig vnnd krefftiggnug ( pi Et wathafftig / Allmechtig) vns zu ſchutzen / vnd fůr al⸗ lem vbel zu bewaren / auff das vns kein Vngluͤck wider⸗ fahre. Ach es iſt mit vns Menſchen Kindern alſo ge⸗ x ½ than / das fromme Eltern/ Vatet vnd Mutter guleach⸗ xiebe tung geben auff jre liebe Kinderlein / diejn Gort beſche⸗ vnd fürz 2 hat / das jhnen ja nicht etwas boͤſes vnnd leid wider⸗ loiae.⸗
Ey wie wie viel meht / gibt vnſer lieber G OTTvnd Himliſcher Vater achtung auff vns ſeine Etende arme Kinder / die wir jnen viel Tauſend mal mehr geſtanden als einen Leiblichen / Natuͤrlichen Vater ſein Kind ſiehe kan. Das dem aber gewis alſo fey / bezeuget der Koͤnigli⸗ the Prophet Dauid imz· Pfaim · V.· Aberdu Herr pſain.h. biſi der Schild fur mich / vnd der mich zu Ehren ſetzet / vnd mein Heubt auffrichtet Alſo fagt ver ).
plaim /v · Ich bin bey jm in der Noch /Ich wil bn⸗


