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Christliche Leichpredigt. Bey der Begrebnüs des weyland Edelen, Gestrengen vnd Ehrnvehsten Adam Hacken auff Obertaw, etc. : Welcher den 17. Aprilis dieses 1597. Jahrs seliglichen in Christo entschlaffen, vnd hernach Donnerstags den 21. tag Aprilis, in gegenwart vnd beysein vieler Christlicher vnd Adelicher Personen, Christlich vnd ehrlich, in der Pfarkirchen zu Pegaw, in sein Ruhekämmerlein ist gelegt worden / Gethan durch M. Iohannem Feilern Sultzbachensem, Diaconum der Kirchen Gottes zu Pegaw, etc.
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Chriſiliche Leichpredigt. Nu aber trincket er den Simliſchen Nectar. Bor we⸗ nig tagen muſte er des Todes gewertig ſehn RVun aber heiſtes: Mors vltra ei non dominabitur: Der Tod hat nu kein macht noch recht an jhm. Bor wenig tagen muſte er winſeln bnnd weheklagen / Nu aber thuter ſei⸗ nem ott fůr die Erloſung bon Sertʒen danckſagen.

Da ſollen die etrůbten ſich ſelber anreden / ex Pſal- me )ys. Revertere anima mea, Gey zu frieden mein Bertz / mein Seel / deinem lieben Juncker/ deinem lie⸗ ben Bruder iſt alles gutes widerfahren / Sein Seel iſt aus dem Todt erlſet /ſeine Eůſſe von dem gleitten⸗ ſeine Augen bon den Threnen / Er wandelt nu im Pand der Eelendigen. Sie ßillen ſelber ſigen: lammerſta qui⸗ eſce querela, &c.

Sört auff zu weinen vnd zu klagen / Weint nicht als wolt jhr berzagen / Sott ſol man nicht widerſtreben / Durch den todt gehen wir ins eben.

Darauff ſich auch gefaſt machen zu jhrem Sterb⸗ ſtäͤndlein / laut der ſchönen wort / damit wir ſchlieſſen wollen:

Vu laſſen wir jhn hie ſchlaffen / Bnd gehen anheim bnſer Straſſen / Schicken vns auch mit allem fleiſo/ Denn der Vodt kdnupt vns gleicher. weiſ Daſ