Fhriſiliche Leichpredigt.
ſig bitten vnd begeren bey der Abendmahlzeit ber wartet / hater lauter heilige reden gefuͤhret /vnnd mit ber wunde⸗ rung derer / ſo e gehöret / ſich aus ottes wort getroſtet. Da er nu ylotzlichen gefůlet vnd bermerrket / wiejhn der Schlagein weniggeruhret / iſt er aus ſeinem Stul auff⸗ geſtanden / vnd zu vns an den Tiſ ch getreten / vnnd ſo bald ſein emahl trawrig vnd betrůͤbt nach ſchlagwaſſer vnd anderer labſal in das ober gemach gelauffen / hat er ſich zu mir an den tiſch geſetʒet / bitterlichen angefangen zu wei⸗ nen / daſo jhm die heiſſen zeeren bber die Wangen herab ge⸗ floſſen / doch auff eingeruffenen troſt mit hertz bnd mund engefaugen zu ſingẽ Nom heyliger Seiſt / PErreSott / ett. als wir aber bor trawrigkeit im geſang jer worden / hat er ſich ſelber wider drein gefunden / vnd zu end hinaus geſungen / ſonderlichen da er auff die letzten wort kom̃en / S BErr durch dein krafft bns bereit / vnd ſterck des flei⸗ ſches blodigkeit / daſ wir hie ritterlich ringen durch Tod bnd eben zu dir dringen / hat er die Augen vund Huaͤnde empor gehaben / nicht anders / als wolt er bon ſtund an gen Simmel fahren / wie E noch ond Slias.
Deſogleichen hat er ingegenwart des Berrn Super⸗ intendentis vnd M. Andreæ angehaben / das Sym- bolum Nicenum Eateiniſch / vnnd alſo hinausgeſun⸗ gen / daſo er nicht ein wortlein gefeilet. Item / Vu bitten wir den heiligen eiſt / etc. SGtt der Bater wohn bne bey / ete. vnnd haben alſo alle drey von achten biſo umb y⁊. Bhr mit jhun gebetet vnd geſun gen. Sonderlichen hat er
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