Fhrißiliche Leichpredigt. vor wendung / daſo jm ſolches zu fondern ehren vnd forde⸗ rung gereichen wuͤrde / So hater doch borm Teuffel die Ohren zugeſtopffet / ſeine Behauſung auch mit ſchaden verkaufft / ſich der Simmliſchen Recompenſation ge⸗ troſtet / vnd ſich anhero gewendet Wie loblich vnd wie C hriſtlicher ſich bey vns berhal⸗ ten / das iſt maͤnniglichen bewuſt vnd bekant / ſonderlichen denen / die vmb jn geweſen. Sottes wort hat er hertʒlichen geliebet / mit luſt die Predigten angehoret / fleiſſig gele⸗ ſen / gern bon Sttes wort conferiret / die Sacramenta mit wahrer andacht gebrauchet / vnd hette ohn allen ʒwei⸗ fel keine Predigt berſeumet / wo er nicht durchtͤgliche eibesſchwachheit were abgehalten worden. an lieſet vom lohanne Hunniade Königin Vn⸗ gern / wie derſelbe in ſeiner wehrenden Beibesſchwachheit begeret / man ſolte jhn in die Kirchen fuhren / damiter al⸗ da mochte ſeine Beicht thun / darauff bon allen Sůͤnden abſoluiret / vñ mit dem waren Heib vñ Blut geſuChri⸗ ſti gelabet vnd geſtercket werden / bund alſo an Seel vund eib wider den ewigen todt ver wahret werden. Da nun ſeine bornemſte Nůht jhm ſolches widerrahten / vnd es fuͤr rathſemer geacheet / daſo er den Prieſter zu ſich lieſs ho⸗ len / weil er oben ſehr ſchwach / hat er nit gewolt / fondern geſaget: Sy / bin ich doch wol freund bund feinden man⸗ n fernen weg nachgezogen / vñ ſolt nu meinem SErrn Chriſto nit nachgehen? Cben ſo iſt es mit vnſerm Jun⸗ cker auch gethan / derſelbe / ob er wol die gantzeCaſtenszeit
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