Druckschrift 
Christliche Leichpredigt. Bey der Begrebnüs des weyland Edelen, Gestrengen vnd Ehrnvehsten Adam Hacken auff Obertaw, etc. : Welcher den 17. Aprilis dieses 1597. Jahrs seliglichen in Christo entschlaffen, vnd hernach Donnerstags den 21. tag Aprilis, in gegenwart vnd beysein vieler Christlicher vnd Adelicher Personen, Christlich vnd ehrlich, in der Pfarkirchen zu Pegaw, in sein Ruhekämmerlein ist gelegt worden / Gethan durch M. Iohannem Feilern Sultzbachensem, Diaconum der Kirchen Gottes zu Pegaw, etc.
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ehriſiliche Leichpredigt. vom Adel geʒiemet. Bierauff ſich widerumb zu hauſo gewendet / vnd in den heiligen Sheſtand begeben / mit der Sdlen tugendſimen rawen Nargretha von Burckers⸗ rotta / mit welcher er gantzer ſieben Jahr ein geruhige Ehe beſeſſen / vndein Kindlein mit jhr gezeuget / welches doch der liebe Sott widerumb zu ſich genommen / auch bald darauff ſein geliebtes Ghegemahl hernach zu ſich von dieſer Welt abgefordert / Daruͤber vnſer gottſeliger Juncker nicht in geringe trawrigkeit gerahten / alſo/ da⸗ er drey gantzer Vahr ſeinen Widwerſtuel vnuerrucket bewahret / biſo er ſich endlichen mit der Sdlen tugendſa⸗ men Erawen keatharina von Behnitʒ / nu mehr trawri⸗ gen vnd hochbetrůͤbten hinderlaſſenen Witwe / vermaͤhlet / mit welcher er gantzer 17. Jar gar eine ſůͤſſe /ſanffte vnd liebliche Ghe gefůhret / vnd mit derſelben ein Tochterlein gezeuget / deſſen Seel in der Hand Sottes lebet. Sleich wie ſie ſtets ein ander hertʒlichen geliebet / vnnd inn mancher ſchweren betruͤbnis vnd Bauſocreutz einander mit allem trewen ernſt gemeinet. Alſo auch in dieſer letzten kranck⸗ heit hat ſich die Sheliche lieb ſehen vnd gleich fůͤlen laſſen. Dannen her auch der gottſelige Juncker ſeiner hinder⸗ laſſenen Witwe trew bnd fleiſs nicht gnugſam hat koͤnnen commendiren / Ja in ſeiner groſſen Kranck heit ſich mehr vmb ſein Shegemal / deñ vmb ſeine eigene not vnd kranck⸗ heit bekuͤmmert. Inſonderheit hat er ſie dem Sdlen bnd Beſtrengen Simon Gacken / ſinem Brudern bund Se⸗ fattern / nicht als eim Brudern / nicht als eim efattern / ſondern