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dl iſt erzehlet worden / gehoret nur zu dieſein Leben / vnd bleibet drin⸗ nen. Darumb laſt vns ſchleßlichen auch achtung geben / aufſ den Ab⸗ ſchied dieſes vnſers keben verſtorbenen Herren / vnd Landes Vatern/ Chriſtmilder vnd wolloblicher Gedãchtnis / denn ſolch Stuck/welches fur das vornembſte S. G. Curriculi rit ſoll geacht werden/ gehoͤret auch zu jenem Leben / dieweit des Menſchen Todt ſein Juͤngſter Tag it / wer da im Glauben an Chriſtum abſiurbet / der koͤmpt nicht ins Ge⸗ richte / ſondern iſt vom Tode zum Loben hindurch gedrungen / Joh. j. Damit verhelt es ſich nun kurtzlichen alſo.
Nach dem S. G. ſich faſt ein gantzes Jahr anſſerhalb jhrer Herrſchafft enthalten můſſen / wegen der betrubten Sterbenszeit / dar⸗ uͤber S. G. offt geklagt / haben S. G. entlichen zu den jhrigen zu zichen gros verlangen gehabt / wie etliche S. G. Schreiben außweiſen Sins derhalben den 23. Septemb. von Rudelſtadt auffgebrochen / vnd wider nach Hauß geeilet.
Es haben aber S. G ſich den Zag uvorn erſt mit Gott verſoh⸗ net / vnd foͤrder den ⁊. Septemb. auff dem Stranßbera in S. G. Be⸗ hauſung antommen / wie ſich aber S. G. etwas vnpaßlich befunden / haben dieſelben den Heff Apotecker Daniel Lindeman/ ſowol auch KM. V vendelium Thall Medicum⸗ den 29. Septemb. zuſich fordern laſ⸗ ſer / da S. G etliche medicamenta ſo viel ſich hat leiden wollen / adhibi- ret worden: dahero man jmmer der Beſſerung gehoffet. Als aber ae⸗ dachter M. Lhall zu S. G. in die Kammer kommen/ haben hm S. G. die Handt geboten vnd geſagt: GOtt der Akmaͤchtige hat mich mit Leibes Schwachheit angegriffen / wil aber dem lieben GOtt ſtul halten / dann da ich von dem lieben GOtt das qute empfanaen / war⸗ umb ſolte ich das boſe auch nicht annemen? Auß welcher Rede zuſpů⸗
ren / daß ſich deſer vnſer anediger Herr/c. alsbald mit warer Gedult dem gnedigen Willen GOttes vntergeben. Nach dieſem iſt bey S. G mit Labſalen zur Qnckung angehalten worden / vnd als das Reiſ⸗ ſen vnd die Schmerzen im Leibe ſich wider erregt / haben S. G. jhre Betbuͤcher herfur reichen laſſen / vnd begeret mit den Vmbſtehenden zu beten / da dann S. G. ſelber auß des Habermans Betbuͤchtem die Gebetlein / ſo vor Krancie geſtellet / mit groſſem Eiver vukAndacht
geleſen /
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