Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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hete / vnd dieſelben ſich erinnerten / das wir alle ſterblich / vnd arme Suͤnder weren /

auch in dieſem Suͤndenthal leider nit wol ſein konte / das eins das andere nicht er⸗ zuͤrnete / oder bißweilen eines dem andern zu nahe were: Als erkenneten ſich jr F. g. nichts wenigers fur ein arme Suͤnderin. Denn ob ſchon offt der wille gut / ſo were doch fleiſch vnd blut in der volbringung ſchwach / vnd wolten dieſelben alſo jenicht gerne (dergeſtalt / da ſie jemands dazu vhrſach gegeben / er were gleich klein oder gros / Reich oder Arm / derſelben zu wider wiſſen ſolten ) ſich in gemelte vorſtehende ſchmertzliche Weibliche entbindung be⸗ geben / bielmehr wegen deſſen / weil wir alle ſterblich ſind (ob wir wol alle zu Gott nicht hoffen wollen / das es dieſe wege er⸗ reichen ſolle) Als bitten / begeren / vnd ge⸗ ſinnen hiermit / zu foͤrderſt gegen

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