lige Apoſtel Paulus den Weibern eine inſtruction gegeben / vnd jnen befohlen habe / . Was fur Klei⸗ der ſie tragen ſollen / nemlich / das ſie ſich in zierlichem Kleide mit ſcham vnd zucht ſchmucken ſollen / nicht in leichtfertige Kleider / ſondern wie ſichs geziemet den Weibern / die da gottſeligkeit beweiſen / durch gu⸗ te werck. 2. Das ſie nicht des Mannes Herr ſey / vnd vber jhn gebiete. 3. Das ſie nicht lehre in der Kirchen / ſondern ſtille ſey / mit aller vnterthenigkeit. Er ſetzet auch vrſach hierzu / worumb ſie jrem Maſi vnterthenig ſein / vnd in der Kirchen nichts lehren ſol⸗ Nemlich / weil das erſte Weib den Adamverfuͤhret / vnd alſo dadurch die Suͤnde / vnd alles was von der Sůnden herruhret / nemlich allerley vngluck /kranck⸗ heit vnd den Tod/ in die Welt gefuͤret hat.
Damit aber nicht jemand meine / als wolte S. Paulus darumb das gantz Weibliche geſchlecht ver⸗ dammen / Ja damit nicht die Weiber gedencken moͤ⸗ gen / als ob ſie darumb gantz vnd gar von Gottes an⸗ geſicht verſtoſſen weren / So ſetzet er darauff dieſe herrliche troͤſtliche wort/ welche wol werth ſind / das ſie ein jede Chriſtliche Matron nit allein an jr Wo⸗ chenbett / ſondern / do es můglich / in jhr hertz hinein ſchreibe / vnd ſpricht: Das Weib wird ſelig durch Kinder zeugen. Daz iß / Ob gleich von jhnen (den Weibern) die Suͤnde / der Tod / vnd alles was
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