erforderts auch vnſer Glaub / die hriſiliche Liebe/vnd Gottſeligkeit.
Denn ja jre Leiber nit allein Wonungen gewe⸗ Gen. ſen ſindt den vernuͤnfftigen Scelen: Sondern auch Tempel vnd Luſthaͤuſer deß heiligen Geyſies / ja der Syhz. gantzen heiligen Breyfaltigkeit / welche Chriſtus tewer erkaufft / nit mit vergaͤnglichem Goldt oder Silber: ₰ „ Sondern mit ſeinemtewren Blut. Darumb ſie denn Ban . auch das rechte Heylthumb / vnd fur Gott teuwer vnd werth geachtet ſeyn / Sollen auch am Juͤngſten tag
wider aufferweckt werden zum ewigen Leben. Darum̃
auch Auguſtinus recht geſagt: Man ſoll die Coͤrper der verſtorbenen / bevor aber der gerechten / vnd glau⸗ bigen / nit verachten noch verwerffen / welche der heilige Geyſt als ſeine gefaͤß vnd werckzeuge zu allen guten ver Wwercken gebraucht hat. Vnds. Bernhardus der abte weetri. Kirchen Lehrer ſagt: Sitauri, cum mortuum tau: hieien inuencrint, plorant, mugiunt, d& quaſi quibuſdam debitis humanitatis obſequiis fra- terna funera proſcquuntur, quid debet homo homini⸗quem & ratio docet & trahit affectio? So die Ochſen vber einen Ochſen brůllen/ vndgleich eine wehklage fuͤhren / was ſoll denn ein Menſch dem andern nit thun? Denn ſolches die vernunfft lehret /
vnd die angeborne Lieb darzu treibet.
Daß


